• 16.06.2017
  • 17:12 Uhr

Zwei Jugendliche verirren sich in Pariser Katakomben

Erst nach drei Tagen wurden die Teenager unverletzt gefunden.

Die Teenager mussten zwischen Knochen und Schädeln in den Katakomben von Paris umherirren.

Zwei junge Leute verirren sich nachts in den Katakomben von Paris und finden nicht mehr den Weg zurück – eine typische Horrorfilm-Story.

Oder auch eine Geschichte, die nun wirklich genau so passiert ist. Zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 wurden am Mittwoch von der französischen Feuerwehr nach drei (!) Tagen aus ihrer misslichen Lage befreit. Die beiden mussten zwei Nächte in den Pariser Katakomben neben uralten Knochen, Geröll und unheimlichen Abzweigungen verbringen. Ohne Essen und ohne Trinken. Bei ihrer Rettung waren die Teenager stark dehydriert und standen unter Schock. Außerdem waren sie leicht unterkühlt, aber zum Glück sonst unverletzt. Offenbar hatten sie sich in dem weit verzweigten Gänge-System verlaufen und irrten rund 20 Meter unter der Erde hilflos umher. Wie die Teenager dort unten hingelangen und sich dann verlaufen konnten, ist bisher unklar.

Ein kleiner Teil der Katakomben ist für Gäste als Museum geöffnet und zugänglich. Besonders für junge Leute ist es aber oftmals eine Herausforderung die unterirdischen Gänge der schaurigen Touristenattraktion auf eigene Faust zu entdecken. Einige Besucher ließen sich in der Vergangenheit bereits in dem Museum einschließen, ohne dass es jemand bemerkt, um dann den düsteren Untergrund der Stadt Paris zu erforschen.

Wie am Beispiel der beiden Jugendlichen zu sehen ist, kann dieser Plan auch ordentlich schief laufen. Und hätte noch viel schlimmer enden können, wären die beiden nicht von Suchtrupps und Hunden gefunden wurden. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht – und werden in Zukunft sicher jedes Museum pünktlich vor der Schließung verlassen.

 

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