• 23.10.2016
  • 09:55 Uhr

Bot Trump US-Pornostar 10.000 Dollar für Sex?

Donald Trump tut Vorwürfe als Lügen und Verleumdung ab und droht mit Klage.

Auch das noch: Jetzt sind es elf Frauen, die Donald Trump beschuldigen, sich sexuell übergriffig verhalten zu haben. Die neueste Anklägerin ist die Pornodarstellerin Jessica Drake.

Ihr Fall soll sich vor zehn Jahren am Rande eines Golfwettbewerbs in Lake Tahoe ereignet haben. Trump – nur mit einem Schlafanzug bekleidet – habe sie und zwei Begleiterinnen in seiner Suite „gepackt“ und ohne Einwilligung geküsst, berichtete die Frau in Los Angeles. Trump habe ihr zudem 10.000 Dollar geboten, wenn sie zurück auf sein Hotelzimmer komme.

Trumps Wahlkampfteam versicherte, dass der Milliardär diese Frau nicht kenne und kein Interesse daran habe, sie kennenzulernen. Blöd für Trump, das ein Foto existiert, das ihn gemeinsam mit Drake zeigt. Er selbst reagierte ungehalten auf die Vorwürfe und wies sie als Lügen und Verleumdungen zurück.

Der 70-Jährige drohte nach der Wahl jene Frauen, die in den vergangenen Tagen mit Belästigungsvorwürfen gegen ihn an die Öffentlichkeit gegangen sind, zu verklagen. Sie alle hätten gelogen, um seinem Wahlkampf zu schaden, sagte der Republikaner in Gettysburg (Pennsylvania).

In Gettysburg stellte Trump einen Plan für seine ersten 100 Tage im Weißen Haus vor – für den Fall, dass er am 8. November seine Rivalin Hillary Clinton schlagen sollte. In seinem 100-Tage-Programm, das er als „Vertrag zwischen Donald J. Trump und dem amerikanischen Volk“ bezeichnete, wiederholte er weitgehend bereits bekannte Pläne.

Alle „verfassungswidrigen“ Verordnungen von Präsident Barack Obama und dessen Gesundheitsreform sollten ebenso rückgängig gemacht werden wie eine Reihe von Regulierungen. Am Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko hält er ebenfalls fest.

  • 08.10.2016
  • 17:59 Uhr

Bricht dieses Video Trump das Genick?

Die vulgären Äußerungen über Frauen sind so drastisch, dass sie im US-Fernsehen durch einen Piepton ersetzt werden.

Schamlos beschreibt Trump, der damals bereits mit seiner Frau Melania verheiratet ist, seinen Versuch, eine andere verheiratete Frau zu verführen. Und er brüstet sich, dass man es sich als Star erlauben könne, Frauen ungefragt zu küssen und ihr Geschlechtsteil zu begrapschen: „Du kannst alles machen.“

 

 

Zwar stammt die Aufzeichnung aus dem Jahr 2005. Es ließe sich also vielleicht argumentieren, dass Trump an Reife und Einsicht gewonnen habe – wären da nicht andere, neuere Äußerungen über Frauen als „fette Schweine“ oder jener Ausfall, bei dem er einer TV-Moderatorin vorwarf, gerade zu menstruieren und ihn deshalb besonders aggressiv anzugehen.

„Schrecklich. Wir dürfen es nicht zulassen, dass dieser Mann Präsident wird“, erklärte Trumps Rivalin Hillary Clinton. „Ich habe törichte Dinge gesagt“, gab er per Videobotschaft zu und entschuldigte sich – nur um fast im gleichen Atemzug wieder anzugreifen. Die Clintons seien noch viel schlimmer. Das wolle er auch beim TV-Duell thematisieren.

 

 

„Es ist aus, es gibt keinen Wahlkampf mehr“

Die Veröffentlichung hat jedoch längst eingeschlagen wie eine Bombe, verdrängt sogar Hurrikan ‚Matthew‘ über weite Strecken aus den Nachrichten. „Das war es für ihn“, „er ist erledigt“, „davon erholt er sich nicht mehr“, „das hat das Fass zum Überlaufen gebracht“, „ein politisches Erdbeben“ – so lauteten erste Einschätzungen vieler Kommentatoren. „Es ist aus, es gibt keinen Wahlkampf mehr“, sagte Kommentator Bob Beckel auf CNN.

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