• 23.09.2017
  • 15:50 Uhr

Schon wieder schweres Erdbeben in Mexiko

Ein zweites Erdbeben hat Mexiko erschüttert.

Erneut hat ein Erdbeben mit der Stärke 6,4 Mexiko erschüttert. Das Zentrum lag im Süden des Landes im Bundesstaat Oaxaca, etwa 600 Kilometer von der Millionenmetropole Mexiko-Stadt entfernt. So heißt es in vorläufigen Angaben des Seismologischen Instituts.

In Mexiko-Stadt wurde Erdbebenalarm ausgelöst.

 

 

Menschen sollen verängstigt auf die Straßen gerannt sein. Die Erdstöße seien allerdings nicht so heftig zu spüren gewesen, wie am vergangenen Dienstag. Das Beben der vergangenen Woche hatte eine Stärke von 7,1.

 

  • 21.09.2017
  • 15:54 Uhr

Mexiko: Mann nach 24 Stunden gerettet

Die Rettungskräfte suchen nach dem Erdbeben weiter nach Überlebenden.

Nach dem verheerenden Erdbeben der Stärke 7,1 in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 250 gestiegen. Laut dem Leiter des Zivilschutzes, Luis Felipe Puente, starben allein 100 Menschen in der Hauptstadt Mexiko-Stadt, darunter viele Kinder, denn unter anderem sind dort 224 Schulen beschädigt, 16 davon sehr schwer. Man bangt zurzeit vor allem um das Schicksal der 30 vermissten Kinder der Enrique Rebsamen Grundschule.

Allerdings können die Einsatzkräfte auch immer wieder kleine Erfolge feiern. Zuletzt befreiten sie einen Mann, der 24 Stunden von den Trümmer eines eingestürzten Gebäudes verschüttet war.

Zumindest die Energieversorgung ist zu 90 Prozent wieder hergestellt. Zunächst waren mehr als vier Millionen Menschen in Mexiko-Stadt ohne Strom. Auch der Flughafen der Millionenmetropole konnte mit Einschränkungen den Betrieb wieder aufnehmen. U-Bahn und Schnellbusse bieten kostenfreien Transport, denn Autofahrten sollen auf das Nötigste beschränkt werden, um die Wege für Hilfskräfte und Ambulanzen freizuhalten.

Und die Helfer geben die Hoffnung nicht auf, denn noch bis zu drei Tage nach einer solchen Katastrophe können Menschen lebend geborgen werden. „Das ist abhängig von der Witterung und von der Trümmerstruktur, von den Hohlräumen, in denen sich die noch Lebenden befinden“, so Daniela Lesmann, Leiterin der Rettungsorganisation I.S.A.R., gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Ohne zu essen kann man einige Tage überleben. Ohne Wasser wird es nach 72 Stunden, je nach Witterung, sehr schwierig.“

 

 

Überall in den betroffenen Städten und Gemeinden, auch außerhalb der Stadt, bildeten sich Menschenketten, um die Schuttteile weiterzureichen und so die Trümmer wegzuschaffen. Mit erhobenen Händen wird immer wieder um Stille gebeten, um mögliche Klopfgeräusche zu hören. Hubschrauberflüge sind da eher hinderlich, weil das laute Geräusch Hilferufe übertönen würde.

  • 20.09.2017
  • 11:50 Uhr

Erdbeben in Mexiko: Mehr als 200 Tote

Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,1 hat es in Mexiko mehrere Nachbeben gegeben.

Bei einem heftigen Erdbeben der Stärke 7,1 sind in Mexiko mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten dürfte weiter steigen: Da in der Hauptstadt viele Gebäude eingestürzt sind, wird mit weiteren Opfern gerechnet. Rund weitere 700 Menschen sind verletzt, 400 davon schwer.

Bundeskanzlerin Merkel hat in einem Kondolenztelegramm „Trauer und Bestürzung“ über die verheerenden Folgen des schweren Erdbebens in Mexiko geäußert. Den betroffenen Menschen, den Opfern und ihren Angehörigen gelte ihr tiefes Mitgefühl, allen Verletzten wünsche sie rasche Genesung.

 

 

Wie das nationale Seismologische Institut auf Twitter mitteilte, wurden am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) unter anderem im südöstlich von Mexiko-Stadt liegendem Bundesstaat Oaxaca mehrere Nachbeben gemessen. Das schwerste Nachbeben hatte demnach die Stärke 4,9.

 

 

Beim Einsturz der Schule „Enrique Rebsamen“ kamen mindestens 32 Kinder und fünf Erwachsene um, wie der Fernsehsender „Televisa“ unter Berufung auf Helfer berichtete. Die Leichen dieser Opfer seien alle geborgen worden. Elf Kinder seien lebend gerettet worden. In einem der Gebäude befand sich auch ein Kindergarten.

 

 

Allein in Mexiko-Stadt stürzten 38 Gebäude ein. Der Flughafen wurde geschlossen und auf Schäden untersucht. Beschädigte Krankenhäuser wurden evakuiert.

 

 

Auch das weltbekannte Azteken-Stadion ist durch das schwere Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf Fotos lokaler Medien ist ein breiter Riss durch eine der Tribünen zu sehen. Durch das Beben haben sich zwei Tribünenteile auseinander bewegt. Das im Stadion für Dienstag geplante Achtelfinalspiel der Copa Mexiko zwischen America und Cruz Azul wurde abgesagt, wie der Stadionbetreiber mitteilte.

 

 

Nach Angaben des Elektrizitätsunternehmens CFE waren mindestens 3,8 Millionen Menschen ohne Strom. Mexikos Staatschef Enrique Peña Nieto berief seinen nationalen Krisenrat ein und machte sich im Helikopter ein Bild von den Schäden.

 

 

Das Erdbeben überraschte die Menschen am Dienstagmittag (Ortszeit). Es hinterließ schwere Schäden an Hunderten Gebäuden in den Bundesstaaten Morelos, Puebla, México und in Mexiko-Stadt. Mexiko befindet sich in einer der weltweit aktivsten Erdbebenzonen.

 

  • 19.09.2017
  • 23:57 Uhr

Mindestens 77 Tote nach Erdbeben in Mexiko

In Mexiko-Stadt stürzten mehrere Gebäude ein.

Ein schweres Erdbeben hat Mexiko erschüttert, dabei starben Duzende Menschen. Obwohl das Zentrum rund 160 Kilometer entfernt lag, stürzten in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt mehrere Gebäude ein.

Auf den Tag genau vor 32 Jahren starben in Mexiko beim schwersten Erdbeben 10.000 Menschen, deshalb hatte es zwei Stunden zuvor noch eine Übung gegeben.

Nach dem Beben am Dienstag sind zurzeit rund 3,8 Millionen Menschen ohne Strom. Weitere Informationen findet ihr in unserem Video.

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