• 14.09.2017
  • 07:14 Uhr

USA: Doch eine Zukunft für die „Dreamer“?

Migrantenkinder in den USA sollen wohl vor der Abschiebung geschützt werden. Darauf hätten sich US-Präsident Trump und die Demokraten geeinigt.

Archivbild: US-Präsident Donald Trump vor dem Weißen Haus.

Das hat es so eigentlich noch nicht gegeben. Dass US-Präsident Trump auf die Gegenseite zugeht. Und zwar so, dass die auch noch von guten Gesprächen spricht.

Am Abend haben Trump und die beiden demokratischen Fraktionschefs Nancy Pelosi und Chuck Schumer über die sogenannten „Dreamer“ gesprochen und offenbar eine Einigung erzielt.

Dürfen Migrantenkinder in den USA bleiben?

Trump hatte in der letzten Woche angekündigt, das „Daca-Programm“ beenden zu wollen. Das schützt bislang Kinder von illegal eingewanderten Familien. Mit der Aufhebung des Programms droht die Abschiebung. Rund 800.000 junge Menschen wären betroffen. Nun habe man sich darauf geeinigt, ein neues Gesetz zu erlassen, dass die „Dreamer“ weiter schützt und ihre Abschiebung verhindert.

Grenzsicherung erforderlich

Damit in Zukunft keine illegalen Einwanderer und Kriminelle über Mexiko in die USA einreisen, versprach Trump seinen Wählern, er wolle eine Mauer an der Grenze beider Staaten bauen. Auch das war am Mittwochabend ein Thema. Die Demokraten haben sich nach eigenen Angaben mit Trump zwar über eine Grenzsicherung geeinigt, eine Mauer soll es dabei aber nicht geben.

Die Kernwähler von Donald Trump dürfte das allerdings ziemlich wütend machen. Die Grenzmauer zu Mexico war eines der wichtigsten Themen in seinem Wahlkampf.

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