• 13.07.2017
  • 14:25 Uhr

Touristin durch Flugzeugwind getötet

Auf Sint-Maarten ist das sogenannte "Plane-Spotting" eine Touristen-Attraktion.

Am Maho Beach auf Sint Maarten fliegt ein Flugzeug am 30.03.2016 dicht über die Badegäste hinweg auf die Landebahn des Fluhafens zu.

Die Karibik-Insel Sint Maarten und der dazugehörige Strand Maho Beach sind berühmt und beliebt dafür, dass man die startenden und landenden Flugzeuge aus nächster Nähe beobachten kann. Dabei liegen meist weniger als 30 Meter zwischen den Fliegern und den Köpfen der Urlauber. Doch diese Touri-Attraktion endete für eine Frau jetzt tödlich. Das Unglück geschah am Princess Juliana International Airport. Die 57-Jährige hatte sich dort offenbar an einem Zaun direkt am Strand festgehalten, um zusammen mit anderen Schaulustigen, sogenannten „Plane-Spotters“ den Start einer Boeing 737-800 zu beobachten.

Doch der Triebwerk-Wind des Fliegers sei so stark gewesen, dass die Neuseeländerin davongeschleudert wurde und mit dem Kopf gegen einen Betonblock prallte. Im Krankenhaus verstarb sie an ihren schweren Verletzungen.

Obwohl es schon mehrere Vorfälle mit Verletzten in der Vergangenheit gab, ist dies laut Medienberichten wahrscheinlich der erste Todesfall.

© 2017 RTL II News | Alle Rechte vorbehalten.