• 14.05.2018
  • 14:37 Uhr

Tote bei Protesten im Gazastreifen

Am Rande der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem eskaliert die Gewalt.

Bei schweren Protesten an der Grenze zu Israel sind im Gazastreifen mindestens 52 Menschen getötet worden. Das melden palästinensische Behörden.

Zehntausende Palästinenser demonstrierten am 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels gegen die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Sie betrachten Jerusalem als künftige eigene Hauptstadt.

Einige Demonstranten setzten Reifen in Brand. Andere marschierten trotz Warnungen der Israelis auf den schwer bewachten Grenzzaun zu und warfen Steine.

Darauf eröffneten Soldaten das Feuer. Unter den Toten soll sich auch ein 14-jähriger Junge befinden.

Rund 2.400 weitere Menschen wurden nach palästinensischen Angaben verletzt, etwa die Hälfte durch Schüsse, andere durch Tränengas.

Die im Gazastreifen regierende, radikalislamische Hamas hatte in den vergangenen Tagen die Menschen ermutigt, die Grenzanlage zu überwinden. Die israelische Armee hatte daraufhin dort ihre Truppenpräsenz verdoppelt.

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