• 13.07.2017
  • 22:13 Uhr

Texas: Mann steckt in Geldautomat fest

Statt Geldscheinen kamen Zettel mit Hilferufen aus dem Bancomaten.

"Bitte ruft meinen Boss an", schrieb der Mann auf die Zettel.

Wie kommt man bitteschön in einen Geldautomaten rein? Das ist wohl die erste Frage, die man sich bei dieser Geschichte stellt. Doch das Reinkommen war gar nicht mal so schwer.

Der Pechvogel, nennen wir ihn Steve (die Polizei will seinen Namen nicht veröffentlichen), sollte in der Bank eigentlich nur ein Türschloss austauschen. Und zwar in der Tür, die zu dem Raum direkt hinter dem Bankautomaten führt. Blöderweise war es aber so, dass Steve nicht mehr aus diesem Raum herauskam, als das Schloss gewechselt war. Die Tür war fest verschlossen, die Karte zum Öffnen lag in seinem Auto. Und noch blöder: Auch sein Handy lag im Wagen.

Deshalb versuchte er es eben durch den Automaten. Will seine Schreie nicht gehört wurden, schob er durch den Geldschlitz Zettel mit Hilferufen.

 

Hinter diesem Automaten steckte der Mann fest.
Hinter diesem Automaten steckte der Mann fest.

 

Einige Kunden dachten, sie werden veralbert und suchten die versteckte Kamera. Aber einer rief dann doch die Polizei. Und die hörte dann auch die leisen Rufe des Eingesperrten und brachen schließlich die Tür auf. Officer Richard Hooper, der bei der Befreiung half, wird diesen Tag wohl nie vergessen: „Sowas erlebt man nur einmal im Leben, ein Mann, der in einem Geldautomaten steckt. Es war einfach verrückt.“

 

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