• 19.04.2016
  • 09:56 Uhr

Terror-Gefahr an Urlaubs-Stränden

Getarnt als Händler sollen Mitglieder des IS eingeschleust werden und Anschläge verüben.

Betroffen sind die Küstenregionen Europas in Spanien, Italien und dem Süden Frankreichs.

Der Islamische Staat plant nach einem Bericht aus Geheimdienstkreisen Terror-Akte an beliebten europäischen Urlaubs-Stränden. Getarnt als fliegende Händler sollen Mitglieder der Terror-Gruppe dort eingeschleust werden und Anschläge verüben, berichtet die ‚Bild‘. Der italienische Geheimdienst habe die deutschen Sicherheitsbehörden über die Gefährdung informiert.

Demnach sollen die (Selbstmord-)Attentäter dicht bevölkerte Strände mit automatischen Waffen angreifen, Sprengsätze zwischen den Liegestühlen zünden. Betroffen davon seien die Küstenregionen Europas in Spanien, Italien und dem Süden Frankreichs. Vermeintlich sichere Reiseländer sollen dadurch in Angst versetzt werden. Die Informationen über diesen angeblichen neuen ISIS-Terrorplan kommen aus Afrika. „Diese Männer sind Händler, sie transportieren Waren zwischen Italien und Afrika. Deshalb sind die keine Illegalen, sie verfügen über reguläre Papiere und sogar Visa. Das macht es so gefährlich“, so ein Polizeichef aus dem Senegal. Momentan gibt es keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Die spanische Polizei hat indes auf Mallorca einen mutmaßlichen IS-Anhänger festgenommen. Von dem Marokkaner sei eine „eindeutige Bedrohung für die nationale Sicherheit“ ausgegangen. Der in Palma lebende Mann habe im Netz versucht, Terroristen für den IS anzuwerben, und angeboten, bei der Organisation der Reise in die Konfliktgebiete in Syrien behilflich zu sein. In einem engeren Kreis habe er auch dazu aufgerufen, Terroranschläge in Spanien und anderen europäischen Ländern zu verüben.

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