• 25.03.2017
  • 16:47 Uhr

London-Attentat: Verdächtige wieder frei

Scotland Yard lässt Verdächtige wieder frei

Vier Tage nach dem Terroranschlag in London wurden neun der elf Verdächtigen bereits wieder freigelassen, zwei befinden sich noch in Polizeigewahrsam. Die 27- und 58 Jahre alten Männer aus Birmingham werden verdächtigt, eine terroristische Straftat vorbereitet zu haben.

Zwei Frauen aus Manchester und London, 32 und 39 Jahre alt, sind gegen Kaution auf freiem Fuß; gegen sie wird weiter ermittelt. Gegen sieben weitere zunächst Festgenommene liegt offenbar kein Verdacht mehr vor.

Scotland Yard bittet Bevölkerung um Mithilfe

Der Geburtsname des in Großbritannien geborenen Täters lautet Adrian Russell Ajao, doch er verwendete wohl noch eine Reihe weiterer Namen, darunter Khalid Masood. Auch den Wohnort wechselte er häufig.

Masood war mehrfach vorbestraft bislang vor allem durch Gewaltdelikte in Erscheinung getreten. Während eines Gefängnisaufenthalts soll er zum Islam konvertiert sein, so britische Medien. Premierministerin Theresa May sagte, Masood stand zeitweise unter Verdacht, ein gewalttätiger Extremist zu sein. Zuletzt lebte er in Birmingham, die Stadt und ihr Umland gelten als Schwerpunkte der radikalen Islamistenszene. Die saudische Botschaft in London bestätigte, dass sich Masood zwischen 2005 und 2009 mehrfach längere Zeit in Saudi-Arabien aufgehalten und dort als Englischlehrer gearbeitet hat.

Am Mittwoch lenkte Masood auf der Westminster Bridge einen gemieteten SUV gezielt in eine Gruppe Fußgänger, dabei starben drei Menschen. Anschließend verletzte er einen Polizisten auf dem Gelände des Parlaments mit einem Messer tödlich. Masood wurde von Sicherheitskräften erschossen.

  • 23.03.2017
  • 00:05 Uhr

Anschlag in London – die Ermittlungen laufen

Unsere Reporterin Isabelle Engler ist für euch in der britischen Hauptstadt und berichtet von den aktuellen Entwicklungen.

London steht unter Schock. Nach dem mutmaßlichen Terrorakt am Nachmittag befindet sich die britische Hauptstadt im Ausnahmezustand. Auch am Abend bleibt das Gebiet rund um das Parlamentsgebäude weiträumig abgesperrt. Es wird noch immer von schwerbewaffneten Polizisten bewacht.

Unterdessen ermittelt Scotland Yard weiter zu den Hintergründen des Attentats. Denn noch immer ist unklar, warum der Mann erst in mehrere Passanten fuhr und dann einen Polizisten mit einem Messer attackierte.

Unsere Reporterin Isabelle Engler ist für euch in London, um euch direkt von vor Ort mit den neusten Informationen zu versorgen. Die aktuellen Entwicklungen seht ihr im Video.

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