• 25.02.2016
  • 16:42 Uhr

Müll im Libanon – eine tickende Zeitbombe

Der stinkende 'Fluss aus Müll', wie er mittlerweile genannt wird, schlängelt sich meterlang durch die Straßen von Beirut.

Anfangs war es ’nur‘ ein süßlicher Dunst von verrottender Lebensmittel, der sich in der libanesischen Hauptstadt Beirut breitgemacht hat.

Inzwischen sind es giftige Gase, die aus den bestialisch stinkenden Müllbergen austreten. Grund dafür ist die Schließung von einer der größten Müllhalden südlich der Stadt.

Anwohner hatten dort gegen den Gestank und gesundheitliche Probleme protestiert. Am 17. Juli 2015 wurde die Müllhalde schließlich geschlossen. Ursprünglich war geplant, dass der Müll nach Russland abtransportiert wird, doch die Pläne scheiterten.

Das hat zur Folge, dass die Anwohner jetzt ihren Müll einfach auf die Straße werfen – sodass sich inzwischen riesige Müllberge meterlang durch die Straßen ziehen.

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