• 05.11.2017
  • 09:04 Uhr

Riesiger Fettklops in Londoner Kanalisation beseitigt

"Wir haben die Schlacht gegen das Monster von Whitechapel gewonnen."

Spezialkräfte haben einen riesigen Fettberg in der Londoner Kanalisation in neun Wochen harter Arbeit abgebaut. Das 250 Meter lange Gebilde im Untergrund des Stadtteils Whitechapel bestand aus einem Mix von gehärtetem Kochfett und sanitären Abfällen wie Windeln und Feuchttüchern.

 

 

Fettberge sind zu einem großen Problem in der britischen Hauptstadt geworden. Das Ausmaß des jetzt abgebauten Kolosses stellte jedoch alles in den Schatten. Er wog etwa so viel wie ein Blauwal.

 

 

Viele Briten spülen Abfälle die Toilette hinunter und entsorgen immer mehr heißes Fett in der Kanalisation, das dann den Unrat zu einer steinharten Masse verklebt. Das Problem sei das Bevölkerungswachstum und die immer „fettigeren Essensgewohnheiten“ der Großstädter, so das Wasserversorgungsunternehmen Thames Water. „Auch in Deutschland setzen steigende Müllmengen im Abwasser den Abwassersystemen zu“, berichtete eine Sprecherin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). „Die Toilette ist kein Mülleimer!“

  • 13.09.2017
  • 15:24 Uhr

„Monster“-Fettklops in Londons Kanalisation entdeckt

Dem 130-Tonnen-Pfropfen wird jetzt mit schwerem Gerät zu Leibe gerückt.

Die Londoner Kanalisation hat ein Problem, ein Riesenproblem, ein monströses Problem. Ein gigantischer Fettberg blockiert im Osten Londons das Abwassersystem.

 

 

Der Pfropfen, der sich aus Windeln, Tüchern, Fett und Öl zusammensetzt, muss vom privaten Wasserversorger „Thames Water“ nun entfernt werden. Kein leichtes Unterfangen: Wiegt der Fettberg nach Schätzungen von Experten doch so viel wie zehn Doppeldeckerbusse (130 Tonnen) und ist etwa 250 Meter lang.

 

 

Circa drei Wochen dürften die Spezialisten brauchen, um den Fettberg abzutragen und fachgerecht zu entsorgen. Matt Rimmer von „Thames Water“ sprach von einem „Monster“. „Dieser Fettberg hier gehört zu den größten, die wir je gesehen haben.“ Thames Water rief bei Twitter dazu auf, einen Namen für „den Endgegner“ zu finden.

Erste Erfolge an der Front konnte „Thames Water“ bereits vermelden: 40 Tonnen des Klopses wurden entfernt, bleiben noch 90 Tonnen…

 

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