• 15.07.2017
  • 14:20 Uhr

Vierfachmord in den USA: Es waren zwei Cousins

Vier junge Männer wurden grausam ermordet und vergraben - das Motiv ist unklar.

Einer der Aufsehen erregendsten Kriminalfälle der USA ist geklärt: Im US-Bundesstaat Pennsylvania hat der 20-jährige Cosmo DiNardo gestanden. Er hat Dean (19), Jimi (19), Tom (21) und Mark (22) erschossen. Nach der Bluttat versuchte der Sohn einer reichen Unternehmerfamilie, die Leichen zu verbrennen und verscharrte sie schließlich.

Offenbar handelte er aber nicht alleine. Der Mord an einem der 19-Jährigen war noch eine Einzeltat. Bei den drei weiteren, darauffolgenden Morden holte er offenbar seinen, ebenfalls 20-jährigen, Cousin Sean Kratz dazu.

DiNardo war schon länger unter Verdacht. Laut New York Post hat er die Tat zugegeben, nachdem die Staatsanwaltschaft ihm zugesichert hatte, der Todesstrafe zu entgehen. Anschließend zeigte er den Behörden, wo er auf dem riesigen Grundstück der Familie die Leichen vier Meter tief vergraben hatte.

Offenbar wollte DiNardo den späteren Opfern Marihuana verkaufen und fühlte sich bei dem Drogengeschäft hintergangen. Der 20-Jährige leidet den Behörden zufolge an Schizophrenie. Die Geisteskrankheit hatte sich demzufolge nach einem schweren Unfall entwickelt. DiNardo war deshalb bereits einmal in eine Klinik zwangseingewiesen worden.

DiNardo muss sich nun wegen vierfachen Mordes, sein Komplize Sean Kratz wegen dreifachen Mordes verantworten. Die Ermittler rätseln weiterhin, was das Motiv sein könnte, wissen aber nach eigenen Angaben nicht, „ob sie diese Frage jemals beantworten können“.

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