• 07.06.2018
  • 08:27 Uhr

Abgelegt in Plastiktüte: Indische Polizistin rettet Neugeborenes

Der Säugling zeigte kaum noch Lebenszeichen.

Der Findling und seine Retterin: Zum Glück konnte sie ihn stillen.

Eine Polizistin in Südindien hat ein ausgesetztes Babys offenbar in letzter Minute gerettet. Der kleine Junge sei sehr schwach gewesen und habe kein Lebenszeichen mehr gezeigt, sagte die Polizistin Archana Shivanandiyya. „Da konnte ich meinen Mutterinstinkt nicht unterdrücken“, berichtete die 31-Jährige, die erst vor kurzem ein Kind zur Welt gebracht hatte.

Shivanandiyya und ihre Kollegen hatten das Baby am 1. Juni in einer Plastiktüte nahe einer Baustelle im Süden der Hightech-Metropole Bangalore gefunden. Die Beamten brachten den Säugling, dessen Nabelschnur noch nicht abgetrennt gewesen sei, zunächst in ein Krankenhaus und danach auf die Wache.

„Die Milch war ein Elixier, das das Baby gerettet hat“, sagte ein Mitarbeiter Shivanandiyyas. Der kleine Junge habe angefangen zu treten und laut zu schreien. Alle Kollegen auf der Polizeiwache hätten gejubelt. Das Baby bekam den Namen Kumaraswamy – nach dem Regierungschef des Bundesstaates Karnataka – und wurde zunächst in einem Kinderheim untergebracht.

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