• 12.12.2017
  • 07:17 Uhr

Terror-Versuch in NYC: Täter schwor IS die Treue

Nach dem versuchten Sprengstoff-Attentat in New York gibt es neue Informationen zum 27-jährigen Täter. Demnach soll es sich um  Akayed Ullah aus Bangladesch handeln – er hatte bis 2015 als Taxifahrer in der Stadt gearbeitet und in Brooklyn gelebt.

Laut Medienberichten hat Ullah der Terrororganisation IS die Treue geschworen. Das sollen aktuelle Ermittlungsergebnisse der Polizei zeigen. Ein Anschlag auf weihnachtliche Ziele in Europa sei sein Vorbild gewesen, den Tatort habe er wegen der dort aufgehängten Weihnachtsplakate ausgesucht. Das genaue Motiv ist noch unklar, der Mann habe aber als Einzeltäter gehandelt. Die Informationen zum Bau der Bombe soll er aus dem Internet haben.

US-Präsident Trump forderte unterdessen strengere Regeln für die Einwanderung. Der Kongress müsse das „laxe Einwanderungssystem reformieren.“

Akayed Ullah hatte am Montagmorgen während des Berufsverkehrs in Manhattan einen selbst gebauten Sprengsatz gezündet. Die Bombe war mit Klettverschlüssen und Kabelbindern an seinem Bauch befestigt. Drei Menschen wurden leicht verletzt – sie klagten über Ohren- und Kopfschmerzen.

  • 11.12.2017
  • 17:54 Uhr

Versuchter Terroranschlag in Manhattan

Ein 27-Jähriger hat in einer U-Bahn-Station eine Bombe gezündet, die er am Körper trug.

Ein versuchter Terroranschlag nahe dem New Yorker Times Square hat die Millionenmetropole erschüttert und insgesamt vier Menschen verletzt. Keiner von ihnen ist in Lebensgefahr. Ein 27 Jahre alter Mann soll versucht haben, sich mit Hilfe einer selbstgebauten Bombe in die Luft zu sprengen.

Der Attentäter erlitt bei der Explosion Brand- und Schnittverletzungen an Händen und Oberkörper und wurde festgenommen, teilte die Polizei mit. Es habe sich um einen versuchten Terroranschlag gehandelt, bestätigte Bürgermeister Bill de Blasio wenige Stunden nach dem Vorfall.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 27 Jahre alten Mann, er soll aus Bangladesh stammen. Er habe die vermutlich selbstgebaute Bombe am Körper getragen. Es sei ein eher amateurhaft zusammengebauter Sprengsatz gewesen, sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo. Der Täter habe sich die Anleitungen dazu aus dem Internet beschafft und sei von Gruppen, wie der Terrormiliz IS beeinflusst gewesen. Nach Medienberichten soll er im New Yorker Stadtteil Brooklyn zu Hause gewesen sein, wo viele Muslime wohnen.

Außer dem Tatverdächtigen wurden drei Passanten, in deren Nähe sich die Explosion am Morgen ereignete, verletzt. Sie suchten mit Kopfschmerzen und Ohrgeräuschen vorsorglich das Krankenhaus auf. Sie seien aber dazu in selbstständig in der Lage gewesen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Der U-Bahn-Betrieb während des Berufsverkehrs am Morgen ist nur vorübergehend gestört gewesen. Bis auf die betroffene Station an der 42. Straße seien alle Züge und Busse wieder in Betrieb, sagte Cuomo. Der Busbahnhof war zeitweise gesperrt, wurde aber später wieder geöffnet.

  • 11.12.2017
  • 17:25 Uhr

Explosion in Manhattan – Was wir bisher wissen

New York entgeht offenbar einem Selbstmordanschlag.

Die Polizei nimmt den mutmaßlichen Attentäter fest.

Mitten im morgendlichen Berufsverkehr hat sich eine Explosion in der Nähe des Busbahnhofs in Manhattan ereignet. Die Polizei evakuierte umgehend mehrere U-Bahnlinien.

Der Ort der Detonation soll am „Port Authority Bus Terminal“ gelegen haben, dem größten Busbahnhof der Stadt.

Lokale Medien berichteten zunächst von vielen Verletzten. Später wurde das korrigiert. Derzeit sollen sich vier Personen bei dem Vorfall verletzt haben, aber niemand schwebt in Lebensgefahr.

Einen Mann nahm die Polizei fest, auch er sei verletzt. Offenbar handelt es sich um den Attentäter.

Ein in US-Medien verbreitetes Foto soll einen Mann am Tatort zeigen, der einen Sprengsatz am Körper trägt. Er liegt am Boden, um ihn herum Einsatzkräfte.

Noch gibt es keine offizielle Bestätigung des Fotos. Unbestätigte Berichte sprechen von einer Rohrbombe, die der Attentäter mit sich geführt haben soll.

Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio ließ sich über den Vorfall informieren, teilte das New Yorker Rathaus mit. Er sagte: „Die Terroristen wollen unsere Freiheit und Demokratie unterminieren.“ Gott sei Dank habe der Attentäter sein Ziel nicht erreicht und zum Glück waren die Verletzungen nur leicht.

Die Polizei rechnet nicht damit, dass es zu weiteren Attacken im Zusammenhang mit der Explosion kommt. Sie rief dennoch die Menschen in New York auf, die Gegend um den Busbahnhof zu meiden.

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