• 03.02.2016
  • 11:27 Uhr

Ein Flüchtlingskind und seine Reise zum Mond

Ein Video zeigt die Flucht aus der Perspektive eines Kindes.

Kind sieht die Flucht wie eine Reise zum Mond

Die Entwicklung wird immer dramatischer: Laut den Vereinten Nationen begeben sich immer mehr Frauen und Kinder auf die Flucht nach Europa. Unicef spricht von aktuell fast 60 Prozent Frauen und Kinder, die zurzeit die Grenze von Griechenland nach Mazedonien überqueren. Der Anteil an Kindern habe sich im Vergleich zu vor einem halben Jahr sogar verdreifacht.

Was es für Kinder heißt, ihr vertrautes Zuhause verlassen zu müssen, beschreibt der Verein ‚Perspektive für jugendliche Flüchtlinge‘ mit diesem bewegenden Video.

 

 

Wie dringend Hilfe im Bürgerkriegsland Syrien benötigt wird, unterstreicht der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen: „Die Menschen hungern jetzt. Die Menschen sterben jetzt. Und darum muss jetzt geholfen werden“. Dabei werde es nicht ausreichen, nur Geld zu sammeln und in Staaten wie Libanon, Jordanien oder die Türkei fließen zu lassen.“ Mit den Nehmerstaaten müssten entsprechende Vereinbarungen geschlossen werden. Damit das eingesammelte Geld bei den Opfern in Syrien ankommt, sind nach Ansicht Röttgens „vor allen Dingen Russland und übrigens auch der Iran, also die Kräfte, die von außen das Assad-Regime stützen, gefordert“.

Um Hilfs-Milliarden für die Opfer des syrischen Bürgerkriegs einzusammeln, kommen morgen auf der Londoner Geberkonferenz mehr als 70 Regierungsvertreter zusammen. Nach einem Zeitungsbericht dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR will Berlin 500 Millionen Euro mehr zusagen. Das wolle Bundeskanzlerin Angela Merkel bei dem Treffen bekanntgeben. Damit summiere sich die deutsche Leistung im laufenden Jahr auf 1,5 Milliarden. Nach UN-Schätzung muss die Weltgemeinschaft mehr als 7 Milliarden Euro aufbringen, um die Not der Bürgerkriegsopfer in dem Land zu lindern.

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