• 10.03.2018
  • 16:14 Uhr

Griechenland: Justiz-Ärger für zwei ARD-Reporter

Die beiden Journalisten waren nach dem Betreten einer militärischen Sperrzone festgenommen worden.

Die Grenze zwischen Griechenland und der Türkei in Neva Vyssa, Evros ist schwer gesichert.

Die zwei in Griechenland festgenommenen deutschen ARD-Reporter sind wieder frei.

Ein Gericht in der griechischen Grenzstadt Orestiada stellte fest, dass der 31-Jährige und seine 33 Jahre alte Kollegin  versehentlich in eine militärische Sperrzone am Grenzfluss Evros gelangt sind. Die Richter sprachen die Reporter des NDR deshalb frei. „Sie sind wieder frei und können gehen“, sagte der Anwalt der Journalisten der dpa.

Das Gericht habe eingesehen, dass mindestens eine Verbotstafel am Rande des Sperrgebietes umgekippt und daher schwer sichtbar war.

Die beiden Reporter des NDR waren gestern im Nordosten Griechenlands an der türkischen Grenze festgenommen worden. Sie recherchierten für das Magazin „Panorama“ im Grenzgebiet zwischen Griechenland und der Türkei zur Situation von Flüchtlingen.

Die Region ist Teil einer beliebten Flüchtlingsroute. Zahlreiche Migranten versuchen, über den Grenzfluss von der Türkei nach Griechenland zu gelangen, um von dort nach Mitteleuropa weiterzureisen.

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