• 26.09.2016
  • 14:36 Uhr

Australien: 17-Jähriger von Hai attakiert

Teenager wurde mit "schweren Fleischwunden" ins Krankenhaus eingeliefert.

Der junge Surfer hatte noch einmal Glück: Die Verletzungen durch den Hai sind nicht lebensgefährlich. Im Februar vergangen Jahres starb ein japanischer Surfer an einem Haiangriff, ebenfalls in Ballina.

Es ist der vierte ernsthaft gefährliche Hai-Angriff innerhalb von zwei Jahren, der sich am Montag am Surfer-Strand Lighthouse Beach in Ballina, im australischen Bundesstaat New South Wales, zutrug.

Der 17-jährige Cooper Allen wurde gegen 9 Uhr am Montagmorgen beim Surfen von einem Hai angegriffen, wobei er sich eine Verletzung am Oberschenkel zuzog. Nach dem Angriff habe es der Jugendliche mit Hilfe anderer Surfer zurück an den Strand geschafft, wo eine zufällig anwesende Krankenschwester Erste Hilfe geleistet habe. Allen sei dann ins Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben der Rettungskräfte fügte der Hai dem Teenager „schwere Fleischwunden“ zu, laut Polizei sind die Verletzungen aber nicht lebensbedrohlich.

 

 

„Man kann nie sicher sein, nehme ich an. Es ist so, du teilst mit ihnen das Wasser. Es könnte jeden Tag passieren, überall.“, so Nicole Bruce Polizeiinspektorin der Richmond Police über die Hai-Attacke.

Was für ein Hai den 17-Jährigen attackierte, wird derzeit noch untersucht, wozu die Beißspuren auf Allens Surfbrett herangezogen werden. Die Polizei vermutet einen Weißen Hai dahinter, so Bruce. Bei einer Luftüberwachung nach dem Angriff wurde ein dreieinhalb Meter langer Hai in Lighthouse Bay gesichtet. Rettungsschwimmer auf Jetskis verscheuchten das Tier. Die Strände von Ballina wurden für 24 Stunden geschlossen.

Immer wieder kommt es vor den Küsten Australiens zu Angriffen von Haien auf Wassersportler, die teilweise auch tödlich gehen. 14 Haiangriffe auf Menschen wurden entlang des Ostküste in New South Wales im vergangen Jahr gezählt, 2014 waren es nur drei.

 

 

Mittlerweile ist bekannt: Der junge Surfer scheint Glück gehabt zu haben. Seine Verletzung muss lediglich genäht werden. Menschen vor Ort berichten außerdem davon, dass Allen bereits wieder Witze reißt und in guter Stimmung ist. Seinem Vater, den er von seinem Unfall unterrichtete, bat er: „Sag’s nicht Mama!“

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