• 11.07.2018
  • 15:16 Uhr

Afghane erhängt sich eine Woche nach Abschiebung

Der junge Mann lebte zuvor acht Jahre in Deutschland.

Der Flüchtling erhängte sich eine Woche nach seiner Abschiebung

Ein vor einer Woche aus Deutschland abgeschobener afghanischer Asylbewerber hat sich in Kabul erhängt. Der Mann sei im Spinsar-Hotel gefunden worden, wo die IOM rückkehrenden Flüchtlingen, die nicht wissen wohin, für einige Tage Unterkunft gewährt. Das erklärte ein hochrangiger Mitarbeiter des Flüchtlingsministeriums in Kabul der dpa am Mittwoch. Man untersuche den Vorfall noch.

Der 23-Jährige kam aus der nordafghanischen Provinz Balkh und hat zuletzt acht Jahre lang in Deutschland gelebt, bevor er abgeschoben worden sei. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums war er wegen Diebstahls und Körperverletzung mehrfach rechtskräftig verurteilt worden.

Mit dem jüngsten Abschiebeflug aus Deutschland hatten Bund und Länder mit 69 Passagieren ungewöhnlich viele abgelehnte Asylbewerber abgeschoben. Allein Bayern hatte 51 Menschen zurückgeschickt.

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