• 10.01.2018
  • 09:16 Uhr

Kalifornien: Viele Tote durch Schlammlawinen

Nach den Waldbränden im Dezember gab es jetzt massenhaft Regen.

Im südlichen Teil des US-Bundesstaates Kalifornien sind mindestens 15 Menschen in Schlamm- und Wasserfluten ums Leben gekommen.  Auslöser waren heftige Regenstürme, die seit Montag nach einer monatelangen Dürre viele Teile Kaliforniens aufsuchten. Viele Orte, die vor wenigen Wochen noch mit den drastischen Folgen der Waldbrände kämpften, wurden nun von der nächsten Naturkatastrophe überwältigt.

In Santa Barbara wurden bislang die meisten Verunglückten geborgen.  Die „Los Angeles Times“ berichtet von mindestens 25 Verletzten. Dutzende Menschen konnten durch Feuerwehr und Polizei rechtzeitig gerettet werden, teils mit Lufteinsätzen.  Tausende Anwohner mussten evakuiert werden.

 

 

Die Moderatorin Ellen DeGeneres, die nahe Santa Barbara lebt, postete auf Twitter diese Luftaufnahme und schrieb dazu: „Das ist kein Fluss, das ist die Autobahn 101 in meiner Nachbarschaft.“

 

 

Nach den gewaltigen Flächenbränden in den vergangenen Wochen sind die Hangoberflächen extrem instabil und für Rutschungen anfällig. In Los Angeles soll es der heftigste Regenfall seit Monaten gewesen sein.

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