• 13.04.2018
  • 07:59 Uhr

Motiv des S-Bahn-Mörders: Verlorenes Sorgerecht

Drohte dem Nigerianer deshalb die Abschiebung?

Für den mutmaßlichen Täter geht es heute zum Haftrichter.

Nach der tödlichen Messerattacke auf ein einjähriges Mädchen und seine Mutter in der Hamburger Innenstadt wird der Ex-Mann der Frau heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Tat ereignete sich vor den Augen zahlreicher Fahrgäste am Bahnhof Jungfernstieg.

Der Vater, der aus dem westafrikanischen Niger stammt, hatte selbst einen Notruf abgesetzt und wurde wenig später in der Nähe des Tatorts, in der Einkaufsmeile Mönckebergstraße, festgenommen. Das Kind starb noch am Tatort. Die mehrfache Mutter erlag ihren Verletzungen im Krankenhaus.

Während sich die Polizei mit weiteren Informationen zum mutmaßlichen Täter zurückhält, berichtet „Bild“, der Mann sei 2013 als Flüchtling über die italienische Insel Lampedusa nach Hamburg gekommen.

Der 33 Jahre alte Mourtala M. soll vor dem Amtsgericht St. Georg mit seiner Exfrau(33) um das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Mariam gestritten haben. Am Mittwoch soll das Gericht seine Entscheidung gefällt haben. Gegen den Vater.

Auf seiner Facebook-Seite habe M. daraufhin geschrieben: „Es ist mir egal, Menschen zu verlieren, die nicht länger in meinem Leben sein wollen.“ Also wäre das Motiv Wut über den Verlust seiner Tochter. Doch

„Bild“ berichtet weiter, dass M. seit längerer Zeit getrennt von der Mutter lebe. M. soll ein geduldeter Flüchtling sein. Seine Duldung sei seit 2013 stetig verlängert worden. Nun wird vermutet: Mit dem Entzug des Sorgerechts hätte er sein Aufenthaltsrecht verloren. Damit wäre eine Abschiebung wahrscheinlich geworden.

  • 12.04.2018
  • 12:20 Uhr

Beziehungsdrama: Vater ersticht Frau und Tochter

Der Ex-Mann der Frau wurde festgenommen.

Nach dem Messerangriff am Jungfernstieg in der Hamburger Innenstadt ist am Donnerstag die Frau des mutmaßlichen Täters gestorben. Das teilte die Polizei via Twitter mit. Zuvor war bereits das gemeinsame Kind des Paares seinen Verletzungen erlegen.

 

 

Der mutmaßliche Messerangreifer von Hamburg ist ein 33 Jahre alter Mann. Er stamme aus dem Niger, teilte die Polizei in einer Erklärung zur Identität mit. Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Getöteten um eine 34-jährige Deutsche und deren 1-jährige Tochter. Die Frau hat noch weitere Kinder. Sie werden derzeit vom Kinder- und Jugendnotdienst betreut.

Die Tat ereignete sich auf dem Bahnsteig der S-Bahn.

 

 

Die Tat geschah am Donnerstag im Bereich des Bahnhofs Jungfernstieg. Zu Geschlecht und Alter des Kindes machte ein Polizeisprecher zunächst keine Angaben. Das Kind starb noch am Tatort. Zum Motiv der Tat gab es zunächst keine Angaben.

Der Bereich am Jungfernstieg wurde weiträumig abgesperrt. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

Der Verkehr war zunächst zwischen Hauptbahnhof und Altona wegen eines Polizeieinsatzes gesperrt. Mittlerweile fährt aber wieder fast alles normal. Die Polizei teilte mit, dass es in der Innenstadt wegen Straßensperrungen zu Behinderungen komme.

 

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