• 31.05.2018
  • 09:56 Uhr

„Roseanne“: Pharmakonzern schlägt zurück

Barr hatte behauptet, ihr Schlafmittel sei Schuld an der Twitter-Entgleisung.

Roseanne Barr

Nach dem Skandal um den rassistischen Tweet von „Roseanne“-Darstellerin Roseanne Barr wehrt sich nun das Pharma-Unternehmen, dessen Schlafmittel sie kurz zuvor eingeworfen haben will.

Barrs Entschuldigung für ihren „Ausrutscher“: Sie sei nach der Einnahme des Schlafmittels „Ambien“ nicht mehr sie selbst gewesen, als sie den Text schrieb und veröffentlichte.

Nun twittert der Ambien-Hersteller Sanofi zurück:

„Leute aller Rassen, Religionen und Nationalitäten arbeiten bei Sanofi jeden Tag, um das Leben der Menschen auf der ganzen Welt zu sichern. Zwar haben alle pharmazeutische Erzeugnisse Nebenwirkungen, Rassismus gehört allerdings nicht dazu.“

Der Sender ABC hatte nach dem Tweet, in dem die Schauspielerin die ehemalige Obama-Beraterin Valerie Jarrett angriff, die beliebte Sitcom sofort eingestellt.

 

  • 30.05.2018
  • 06:35 Uhr

Rassistischer Tweet: Kultserie „Roseanne“ wird abgesetzt

Hauptdarstellerin Roseanne Barr versaut das Comeback.

Die US-Komikerin Roseanne Barr ist für ihr freches Mundwerk bekannt – so auch in ihrer Paraderolle in der Sitcom “Roseanne”, die zwischen 1988 und 1997 super erfolgreich war und vor wenigen Wochen ihr Comeback im US-TV feierte. Doch nun ist die Schauspielerin mit einem Kommentar auf Twitter gegen eine ehemalige Beraterin von Barack Obama zu weit gegangen. Viele Kollegen sind empört. Der Sender ABC sieht sich zum Handeln gezwungen.

“Roseannes Twitter-Mitteilung ist abscheulich, abstoßend und stimmt nicht mit unseren Werten überein, und wir haben entschieden, ihre Show abzusetzen”, wurde Channing Dungey, Präsidentin von ABC Entertainment, in einer Mitteilung zitiert.

Barr hatte per Twitter die Afro-Amerikanerin Valerie Jarrett, einst Beraterin des damaligen US-Präsidenten Barack Obama, als Baby der “Muslimbruderschaft und Planet der Affen” beleidigt. Zwar löschte sie den Tweet und entschuldigte sich bei Jarrett und “allen Amerikanern”, doch da war schon alles zu spät:

“Es tut mir wirklich leid, dass ich einen schlechten Witz über ihre Politik und ihr Aussehen gemacht habe. Ich hätte es besser wissen sollen. Vergebt mir, mein Witz war geschmacklos.” Barr hatte in der Vergangenheit immer wieder ihre Unterstützung für Donald Trump betont. Neben vielen Hollywood-Kollegen, distanzierten sich auch Schauspieler und Mitarbeiter der Serie von Barr.

“Es ist unglaublich traurig und schwierig für uns alle, denn wir haben eine Show geschaffen, an die wir glauben, auf die wir stolz sind und die die Zuschauer lieben – eine Show, die anders ist als die Meinungen und Wörter eines Mitglieds der Besetzung”, twitterte Schauspielerin Sara Gilbert – Roseannes Serientochter. Sie würde nicht mehr für die Show arbeiten, verkündete Wanda Sykes, die als beratende Produzentin an Bord war, in einem Tweet.

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