• 14.06.2017
  • 08:23 Uhr

Steuerhinterziehung: Ronaldo wehrt sich

"CR7" droht bei einer Verurteilung eine Haftstrafte von bis zu sieben Jahren.

Nach Leo Messi ist Cristiano Ronaldo der nächste Superstar im Weltfußball, dem Steuerbetrug vorgeworfen wird.

Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo hat den Vorwurf der Steuerhinterziehung zurückgewiesen. Über sein Management ließ der Portugiese mitteilen, dass es niemals Unterschlagung gegeben habe.

Er sei komplett überrascht und fühle sich ungerecht behandelt und es sei klar, dass er nicht versucht habe, Steuern zu umgehen.

Die für Wirtschaftsdelikte zuständige Staatsanwaltschaft beim Gericht in Madrid hatte Anzeige gegen den Torjäger von Real Madrid erstattet. Ihm wird Steuerhinterziehung in Höhe von gut 14,76 Millionen Euro vorgeworfen.

Dem 32-Jährigen droht wegen insgesamt vier Vergehen eine Mindesthaftstrafe von bis zu sieben Jahren sowie eine Geldstrafe von mindestens 28 Millionen Euro. Dies schätzt der Verband der Steuerexperten des spanischen Finanzministeriums (Gestha).

  • 13.06.2017
  • 16:53 Uhr

Ronaldo: Anzeige wegen Steuerhinterziehung

Der Real-Madrid-Star soll so einiges am spanischen Fiskus vorbei geschleust haben.

Dem vier Mal zum Weltfußballer gekürten Portugiese wird in Spanien Steuerhinterziehung vorgeworfen. Er soll 14,76 Millionen Euro „bewusst“ am Finanzamt vorbei geschmuggelt haben. Die für Wirtschaftsdelikte zuständige Staatsanwaltschaft erstattete bei Gericht in Madrid eine Anzeige gegen ihn.

Es geht um Einnahmen aus Bildrechten aus der Zeit zwischen 2011 und 2014. Über Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland habe der 32-Jährige die Millionen verschwinden lassen, heißt es seitens der spanischen Anklagebehörde.

Und sie vermutet eine „vorsätzliche und bewusste Missachtung seiner Steuerpflichten in Spanien“. Ronaldo selbst zeigte sich immer wieder überzeugt, er sei unschuldig. Jetzt müssen seine Anwälte genau das aber erstmal vor Gericht beweisen, denn wenn die Vorwürfe stimmen, droht ihm eine Haftstrafe. Irgendwie ganz schön unnötig, denn Ronaldo ist laut US-Magazin „Forbes“ der bestbezahlte Sportler der Welt. In den letzten zwölf Monaten soll er rund 83 Millionen Euro verdient haben.

Sein Erzrivale, der Argentinier Lionel Messi, war erst kürzlich wegen Steuerhinterziehung von 4,1 Millionen Euro verknackt worden. 21 Monate Haft gab es dafür, die der Spieler des FC Barcelona aber wohl nicht antreten muss. In Spanien werden Haftstrafen von bis zu zwei Jahren bei nicht vorbestraften Angeklagten zur Bewährung ausgesetzt.

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