• 20.06.2017
  • 14:48 Uhr

Schwesta Ewa muss in den Knast!

Doch noch ist die Rapperin auf freiem Fuß.

Zuvor saß die Rapperin bereits acht Monate in Untersuchungshaft.

Zwei Jahre und sechs Monate Haft für Rapperin Schwesta Ewa. So lautete heute das Urteil vor dem Landgericht Frankfurt. Die 32-Jährige war wegen Zuhälterei, Menschenhandel, gefährlicher Körperverletzung und Steuerhinterziehung angeklagt worden. Sie soll zum Teil minderjährige Frauen zur Prostitution gezwungen haben. Doch nur die Vorwürfe der gefährlichen Körperverletzung und der Steuerhinterziehung wurden vor Gericht bestätigt.

Schon seit November sitzt die ehemalige Prostituierte in Untersuchungshaft. Diese acht Monate werden an ihre Haftstrafe angerechnet – jetzt ist die geborene Ewa Müller aber erstmal auf freiem Fuß. Denn noch ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Ewa zeigte vor dem Gericht aber Reue. Laut „Bild“ soll sie gesagt haben: „Ich schäme mich sehr für mein hässliches und aggressives Leben. Es ist nicht mit meinem zukünftigem Leben vereinbar. Ich werde mich davon distanzieren und mich komplett auf meine Musik konzentrieren.“

  • 13.06.2017
  • 06:24 Uhr

„Ich habe freiwillig Sex gemacht“

Im Prozess gegen die Rapperin Schwesta Ewa verteidigen die Frauen die Angeklagte.

Seit November sitzt die Rapperin in Untersuchungshaft.

Der Kontakt zu der Rapperin sei über Facebook entstanden, sagte eine 18-Jährige aus Bayern. Sie habe die Angeklagte ausdrücklich um eine Unterweisung im Rotlicht-Gewerbe gebeten. Eine 21-Jährige brach die Zeugenvernehmung vor der Wirtschaftsstrafkammer nach 45 Minuten ab, weil sie ihre „Freundin nicht verraten“ wolle. Das Gericht verhängte ein Ordnungsgeld von 300 Euro.

Allerdings berichteten die vier Frauen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren, dass die als impulsiv bekannte Schwesta Ewa bereits bei Kleinigkeiten mit Ohrfeigen und Tritten reagiert habe – etwa, wenn eine Waschmaschine falsch befüllt worden sei.

In dem Verfahren geht es neben Zuhälterei, Menschenhandel und Körperverletzung auch um den Vorwurf der Steuerhinterziehung.

  • 09.06.2017
  • 07:48 Uhr

Schwesta Ewa gesteht Prügel an Minderjährigen

Weil sie Minderjährige zur Prostitution gezwungen haben soll, steht sie vor Gericht.

Seit November sitzt die Rapperin in Untersuchungshaft.

Seit gestern steht die Frankfurter Rapperin Schwesta Ewa vor Gericht. Die 32-Jährige ist wegen Zuhälterei, Menschenhandels, Körperverletzung und Steuerhinterziehung angeklagt. Sie soll vier junge Frauen zwischen 17 und 19 Jahren zur Prostitution gezwungen haben und sie finanziell von sich abhängig gemacht haben.

Schwesta Ewa gesteht Prügel

Jetzt gibt es ein erstes Teilgeständnis der 32-Jährigen. Sie habe die Mädchen zwar nicht zur Prostitution gezwungen, sie sei aber ab und zu ausgerastet und habe Ohrfeigen verteilt. Zum Beispiel wenn die Mädchen nicht ordnungsgemäß gekleidet waren oder sich nicht an Zeitvorgaben gehalten hatten. „Es gab aber kein Blut bei meinen Ausrastern“, so Ewa. Doch die Mädchen hätten alle aus freien Stücken mit ihr gearbeitet – wussten selbst wie viel Geld man mit der Arbeit machen kann. „Wir haben die Freier verarscht. Der Freier dachte, er zahlt für eine Stunde, aber wenn er nach zehn Minuten fertig war, musste er gehen“, so Ewa.

Der Erlös aus der Prostitution soll laut Ewa gleichmäßig aufgeteilt worden sein. Weil Ewa die Einnahmen aber nicht ans Finanzamet meldete, soll sie rund 55.000 Euro hinterzogen haben. Der Prozess läuft bis zum 20. Juni, insgesamt sind vier Verhandlungstage angesetzt. Dann werden auch vier 17- bis 19-Jährigen als Zeuginnen aussagen. Die gebürtige Ewa Müller arbeitete selbst schon als 17-Jährige als Prostituierte. Seit Mitte November sitzt sie in Untersuchungshaft.

  • 18.04.2017
  • 15:57 Uhr

Rapperin Schwesta Ewa: Anklage wegen Zuhälterei

Die Rapperin soll sogar minderjährige Frauen zur Prostitution gezwungen haben.

Der gebürtigen Polin drohen jetzt bis zu zehn Jahre Haft.

Steuerhinterziehung, ausbeuterische Zuhälterei, Menschenhandel und Körperverletzung. So lauten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen Rapperin Schwesta Ewa.

Denn die 32-Jährige soll von 2015 bis 2016 junge Frauen zur Prostitution gezwungen haben. Die jüngste davon gerade mal 17 Jahre alt. Durch psychische und körperliche Gewalt, soll sie die Frauen gefügig gemacht haben. Laut „Bild“-Zeitung hatte sie den Frauen Kosmetik, Benzin und Kleidung bezahlt – die Schulden mussten sie über sexuelle Dienstleistungen abzahlen.

Im November wurde die gebürtige Polin, dann festgenommen. Seitdem sitzt sie in Untersuchungshaft in einem Frankfurter Frauengefängnis. Im Falle einer Verurteilung drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft.

Unter dem Hashtag #freeewa werden seit ihrer Festnahme regelmäßig Fotos auf ihrem Facebook-Account gepostet.

 

 

 

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