• 19.09.2017
  • 13:12 Uhr

Linkin Park ehren Chester Bennington

Mit diesem neuen Musikvideo und einem Konzert.

Linkin Park ehren ihren verstorbenen Kollegen Chester Bennington mit einem neuen Musikvideo. Die Arbeit an der Ballade „One More Light“ sei „unglaublich emotional“ gewesen und habe „einige unserer größten Ängste“ hervorgebracht.

 

 

Mike Shinoda schrieb zu dem Video, das mit Momenten aus Chesters Karriere unterlegt ist: „One More Light wurde mit der Absicht geschrieben, Liebe an diejenigen zu senden, die jemanden verloren haben. Nun finden wir uns selbst auf dieser Seite wieder. In Gedenkveranstaltungen, Kunst, Videos und Bildern fühlten sich Fans auf der ganzen Welt zu diesem Song hingezogen.“

Gedenk-Konzert im Oktober

Gleichzeitig kündigte die Band an, dass sie am 27. Oktober auf der Freilichtbühne Hollywood Bowl noch ein Konzert für Chester spielen, um eine „unvergessliche Nacht der Musik“ zu feiern. „Ich weiß, dass es eine emotionale Achterbahnfahrt werden wird, aber wenn wir darüber sprechen, wenn wir uns auf die Show konzentrieren, können wir das Leben feiern“, wird Shinoda vom Radiosender ‚KROQ‘ zitiert.

 

 

Auch andere Künstler sollen auf die Bühne kommen. „Um den Mann zu ehren, der das Leben so vieler auf dieser Welt berührt hat.“ Der Erlös der Show wird gespendet. Chester Bennington hatte sich im Juli mit 41 Jahren das Leben genommen.

 

Wenn auch du Selbstmord-Gedanken hast, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222. Wie ihr eine Depression erkennen könnt und wo ihr Hilfe bekommt, erfahrt ihr HIER!

  • 18.09.2017
  • 19:14 Uhr

Chester Bennington: Letztes Video vor seinem Selbstmord

Talinda Bennington möchte auf die Tücken einer Depression aufmerksam machen.

Mit einem bewegenden Video meldete sich die Ehefrau des Linkin-Park-Sängers vor zwei Tagen bei Twitter. Man sieht einen vermeintlich ausgelassenen und glücklichen Chester Bennington, der liebevoll mit seinen Kindern rumalbert. Dazu schreibt sie: „So sah Depression für uns aus, 36 Stunden vor seinem Tod. Er liebte uns so sehr und wir liebten ihn.“

 

 

In einem anderen Tweet sagt sie weiter:„Ich zeige dies, damit ihr wisst, dass Depression kein Gesicht und keine Stimmung hat.“

Hinter der mutigen Veröffentlichung steckt eine wichtige Intention: Seit dem Tod ihres Mannes setzt sich Talinda für suizidgefährdete Menschen ein. Regelmäßig postet sie Inhalte über die Krankheit und spricht das Thema offen an.

Darin liegen die Tücken einer Depression – Suizidgefährdete reden selten darüber und für Außenstehende ist die Krankheit oftmals „unsichtbar“. Mit den Hashtags „‚MakeChesterProud“ und „fuckdepression“ hat die Witwe inzwischen eine regelrechte Online-Kampagne ins Leben gerufen – und ihre Mühe stößt auf enorme Resonanz.

Anlässlich ihres Geburtstags postete die Mutter ein 5-minütiges Video, indem Linkin-Park-Fans Geburtstagsgrüße übermitteln. Die Geste soll zeigen: „Talinda, du bist nicht alleine, wir sind für dich da“.

 

 

Umfassende Informationen rund um das Thema Depressionen und Suizidaliät gibt es bei der Deutschen Depressionshilfe. Hier könnt ihr auch direkt einen Selbsttest zu Depressionen machen.

  • 08.09.2017
  • 13:16 Uhr

Chester Bennington: Letztes Foto vor seinem Tod

Seine Witwe postete jetzt das emotionale Bild.

Der Familien-Schnappschuss entstand wenige Tage vor Chesters Tod.

Fast zwei Monate ist der Selbstmord von Linkin-Park Sänger Chester Bennington bereits her. Jetzt veröffentlichte seine Witwe Talinda Bennington ein emotionales Foto auf Twitter. Es soll das letzte gemeinsame Familienbild vor Chesters Tod gewesen sein.

„Das war bevor mein Mann sich das Leben nahm. Die Selbstmordgedanken waren schon da, aber man hat nichts geahnt“, schreibt die 40-Jährige.

 

 

Auf dem Bild sieht man Chester und seine Kinder lachend aufs Meer blicken. Talinda will mit solchen Bildern auf die Krankheit ihres Mannes aufmerksam machen und sich mit anderen Betroffenen austauschen. Ihr Mann Chester war schwer depressiv – er nahm sich Ende Juli das Leben.

 

 

Wenn auch du Selbstmord-Gedanken hast, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222. Wie ihr eine Depression erkennen könnt und wo ihr Hilfe bekommt, erfahrt ihr HIER!

  • 29.07.2017
  • 14:20 Uhr

Erstes Statement von Chester Benningtons Witwe

Auf Twitter brachte Talinda Bennington ihre Trauer zum Ausdruck.

Rund eine Woche ist der Selbstmord des Linkin Park Sängers her.

Der Tod von Linkin-Park-Frontmann Chester Bennington löste weltweit Trauer und Bestürzen aus. Nachdem sich bereits seine Bandkollegen öffentlich geäußert haben, meldet sich nun auch seine Witwe Talinda zu Wort.

Auf Twitter schrieb sie ein bewegendes Statement – fast 20.000 Likes gab es bereits in den ersten Stunden.

„Wir hatten ein Leben wie im Märchen, jetzt hat es sich zu einer schrecklichen Shakespeare-Tragödie entwickelt. Wie soll ich nur weitermachen?“, twitterte sie. „Die einzige Antwort, die ich darauf habe, ist unsere Kinder mit jedem bisschen Liebe, das ich noch habe, aufzuziehen.“

Gleichzeitig bedankte sie sich auch bei allen Fans weltweit: „Ich möchte meine Community und die Fans weltweit wissen lassen, dass wir eure Liebe spüren. Wir fühlen auch euren Verlust.“ 

 

 

Vor rund einem Monat twitterte sie noch ein Bild zum Vatertag: „Alles Gute zum Vatertag an den Mann meiner Träume. Du bist der beste Vater aller Zeiten.“

 

  • 25.07.2017
  • 18:22 Uhr

Linkin Park: Bandmitglied postet gemeinsames Jugendfoto

Shinoda erinnert mit einem frühen Bandfoto an den toten Bennington.

Damals nannte sich die Band noch "Xero".

Linkin-Park-Mitglied Mike Shinoda postete – kurz nach dem sentimentalen Abschiedsbrief der verbliebenen Bandmitglieder an Chester – ein altes Jugendfoto. Das Bild wurde vor ca. 20 Jahren geschossen und zeigt die damals noch sehr junge Band.

Dazu schreibt Mike Shinoda (Dritter von rechts): „1997 oder 1998. Ich glaube, das war das erste gemeinsame Foto von uns. Wir hatten Chester gerade mitgeteilt, dass wir ihn gerne in unsere Band aufnehmen wollen. Er war einverstanden von Arizona nach L.A. zu ziehen. Danach gingen wir in eine Pizzeria, hingen ab und  planten, was wir als Nächstes tun würden. “ 

Weiterhin verrät Mike, der hauptsächlich für die Rap-Parts der LP-Songs zuständig war, dass die Band zu der Zeit noch „Xero“ hieß und sie weniger als sechs Songs aufgenommen haben. Nostalogisch fügt er noch hinzu: „Keine Flammen-Tattoos, keine roten Haare, die meisten von uns waren noch auf dem College.“

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