• 06.12.2017
  • 15:04 Uhr

Das steht in Chester Benningtons Autopsie-Bericht

Im Juli nahm sich Linkin-Park-Sänger Chester Bennington im Alter von 41 Jahren das Leben. Jetzt wurde der Autopsie-Bericht veröffentlicht – und der löste heftige Spekulationen aus.

Chester Bennington am 05.06.2014 in Polen auf der Bühne.

Denn ersten Meldungen zufolge soll Bennington unter Alkohol – und Drogeneinfluss gestanden haben, dies wurde aber mittlerweile widerlegt. So habe zwar die toxikologische Untersuchung ergeben, dass geringe Mengen an Alkohol im Blut waren. Ecstasy, wie vermutet, sei jedoch lediglich beim ersten Test gefunden worden. Bei weiteren Tests seien keine Spuren der Substanz oder anderer Drogen entdeckt worden, berichtet jetzt das US-Portal „TMZ“.

Chester Bennington wurde am 20. Juli von seiner Haushälterin tot in seinem Haus in Los Angeles gefunden. Auf der Kommode wurde eine Flasche des verschreibungspflichtigen Schlafmittels Zolpidem sichergestellt. Außerdem fanden die Beamten eine halb leere und eine leere Bierflasche. Der sechsfache-Familievater hatte viele Jahre mit Depressionen zu kämpfen. Schon 2006 hatte er versucht, sich das Leben zu nehmen. Zudem kämpfte er mit Alkoholproblemen. Bennington hatte in der Vergangenheit offen über seine Probleme gesprochen.

  • 04.12.2017
  • 09:46 Uhr

Adventskalender [4]

Chester Benningtons Tod schockierte uns alle - Linkin Park widmen ihm ein Live-Album.

Es war die absolute Schreckensnachricht in diesem Jahr: Chester Bennington ist tot. Der Frontmann der Nu-Metal-Band Linkin Park beging am 20. Juli Selbstmord. Der 41-Jährige litt an Depressionen und sah offenbar keinen Ausweg mehr: Er erhängte sich.

Um den gefühlvollen Energizer zu ehren, bringt Linkin Park am 15. Dezember ein Live-Album heraus. Die Platte „One more light live“ beinhaltet 16 Mitschnitte von der diesjährigen Europatour der Band. Es waren Chesters letzte Auftritte.

 

 

One More Light Live (Live Album Trailer) – Linkin Park

"We dedicate this live album to our brother Chester who poured his heart and soul into One More Light. We hope this live album gives our fans a glimpse into how magical these shows were for the six of us." #OneMoreLight Live available everywhere December 15th. Pre-order the album now on LinkinPark.com.

Posted by Linkin Park on Donnerstag, 16. November 2017

 

Für die ganz Ungeduldigen hat Linkin Park bereits im Vorfeld den Song („Crawling“ – „One more light live“) ins Netz gestellt. Ach und übrigens: das Video zu „One more light live“ wurde auf YouTube bereits über 50 Millionen Mal geklickt.

  • 19.09.2017
  • 13:12 Uhr

Linkin Park ehren Chester Bennington

Mit diesem neuen Musikvideo und einem Konzert.

Linkin Park ehren ihren verstorbenen Kollegen Chester Bennington mit einem neuen Musikvideo. Die Arbeit an der Ballade „One More Light“ sei „unglaublich emotional“ gewesen und habe „einige unserer größten Ängste“ hervorgebracht.

 

 

Mike Shinoda schrieb zu dem Video, das mit Momenten aus Chesters Karriere unterlegt ist: „One More Light wurde mit der Absicht geschrieben, Liebe an diejenigen zu senden, die jemanden verloren haben. Nun finden wir uns selbst auf dieser Seite wieder. In Gedenkveranstaltungen, Kunst, Videos und Bildern fühlten sich Fans auf der ganzen Welt zu diesem Song hingezogen.“

Gedenk-Konzert im Oktober

Gleichzeitig kündigte die Band an, dass sie am 27. Oktober auf der Freilichtbühne Hollywood Bowl noch ein Konzert für Chester spielen, um eine „unvergessliche Nacht der Musik“ zu feiern. „Ich weiß, dass es eine emotionale Achterbahnfahrt werden wird, aber wenn wir darüber sprechen, wenn wir uns auf die Show konzentrieren, können wir das Leben feiern“, wird Shinoda vom Radiosender ‚KROQ‘ zitiert.

 

 

Auch andere Künstler sollen auf die Bühne kommen. „Um den Mann zu ehren, der das Leben so vieler auf dieser Welt berührt hat.“ Der Erlös der Show wird gespendet. Chester Bennington hatte sich im Juli mit 41 Jahren das Leben genommen.

 

Wenn auch du Selbstmord-Gedanken hast, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222. Wie ihr eine Depression erkennen könnt und wo ihr Hilfe bekommt, erfahrt ihr HIER!

  • 18.09.2017
  • 19:14 Uhr

Chester Bennington: Letztes Video vor seinem Selbstmord

Talinda Bennington möchte auf die Tücken einer Depression aufmerksam machen.

Hier alberte Chester noch mit seinem Sohn rum.

Mit einem bewegenden Video meldete sich die Ehefrau des Linkin-Park-Sängers vor zwei Tagen bei Twitter. Man sieht einen vermeintlich ausgelassenen und glücklichen Chester Bennington, der liebevoll mit seinen Kindern rumalbert. Dazu schreibt sie: „So sah Depression für uns aus, 36 Stunden vor seinem Tod. Er liebte uns so sehr und wir liebten ihn.“

 

 

In einem anderen Tweet sagt sie weiter:„Ich zeige dies, damit ihr wisst, dass Depression kein Gesicht und keine Stimmung hat.“

Hinter der mutigen Veröffentlichung steckt eine wichtige Intention: Seit dem Tod ihres Mannes setzt sich Talinda für suizidgefährdete Menschen ein. Regelmäßig postet sie Inhalte über die Krankheit und spricht das Thema offen an.

Darin liegen die Tücken einer Depression – Suizidgefährdete reden selten darüber und für Außenstehende ist die Krankheit oftmals „unsichtbar“. Mit den Hashtags „‚MakeChesterProud“ und „fuckdepression“ hat die Witwe inzwischen eine regelrechte Online-Kampagne ins Leben gerufen – und ihre Mühe stößt auf enorme Resonanz.

Anlässlich ihres Geburtstags postete die Mutter ein 5-minütiges Video, indem Linkin-Park-Fans Geburtstagsgrüße übermitteln. Die Geste soll zeigen: „Talinda, du bist nicht alleine, wir sind für dich da“.

 

 

Umfassende Informationen rund um das Thema Depressionen und Suizidaliät gibt es bei der Deutschen Depressionshilfe. Hier könnt ihr auch direkt einen Selbsttest zu Depressionen machen.

  • 08.09.2017
  • 13:16 Uhr

Chester Bennington: Letztes Foto vor seinem Tod

Seine Witwe postete jetzt das emotionale Bild.

Der Familien-Schnappschuss entstand wenige Tage vor Chesters Tod.

Fast zwei Monate ist der Selbstmord von Linkin-Park Sänger Chester Bennington bereits her. Jetzt veröffentlichte seine Witwe Talinda Bennington ein emotionales Foto auf Twitter. Es soll das letzte gemeinsame Familienbild vor Chesters Tod gewesen sein.

„Das war bevor mein Mann sich das Leben nahm. Die Selbstmordgedanken waren schon da, aber man hat nichts geahnt“, schreibt die 40-Jährige.

 

 

Auf dem Bild sieht man Chester und seine Kinder lachend aufs Meer blicken. Talinda will mit solchen Bildern auf die Krankheit ihres Mannes aufmerksam machen und sich mit anderen Betroffenen austauschen. Ihr Mann Chester war schwer depressiv – er nahm sich Ende Juli das Leben.

 

 

Wenn auch du Selbstmord-Gedanken hast, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222. Wie ihr eine Depression erkennen könnt und wo ihr Hilfe bekommt, erfahrt ihr HIER!

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