• 16.08.2017
  • 15:36 Uhr

Taylor Swift: Shitstorm nach Grapsch-Prozess

Nicht über die Sängerin selbst. Eher über den Gerichtszeichner.

Da ist was los. Nach dem Prozesssieg von Taylor Swift gegen Po-Grapscher David Mueller gerät jetzt der Gerichtszeichner unter Beschuss. Er hatte während der Verhandlungstage Zeichnungen vom Geschehen im Gerichtssaal gemacht, weil das Filmen und Fotografieren dort strengstens verboten war.

 

Swift breit

 

Dass es sich dabei nicht um Kunstwerke für die Nationalgalerie handelt, sollte eigentlich jedem klar sein. Doch zahlreiche Fans regen sich im Netz jetzt über die Bilder von Jeff Kandyba auf.

 

160817_Zeichner_Swift

 

Er hätte Taylor zu hässlich gezeichnet oder aus ihr sogar eine völlig andere Person gemacht, heißt es unter anderem in diversen Tweets. „Seit wann sieht Taylor Swift aus wie eine 40-jährige Mutti?“

 

 

„Ich glaube, es ist ganz eindeutig: Der Gerichtszeichner ist ein Katy Perry-Fan.“

 

 

Unabhängig von der Kritik der Taylor-Fans sagte Gerichtszeichner Jeff Kandyba bereits vorher: „Eine Frau wie Taylor Swift, die so schön ist, hat einfach perfekte Proportionen und Gesichtszüge. Sie zu malen war eindeutig schwieriger.“

  • 15.08.2017
  • 06:40 Uhr

Grapscher-Prozess: Sieg für Swift

Dem Popstar wurde ein symbolisches Schmerzensgeld in Höhe von einem Dollar zugesprochen.

Popstar Taylor Swift hat in dem Prozess um eine Po-Grapsch-Attacke durch einen früheren Radio-DJ einen Sieg errungen. Nach vierstündigen Beratungen gaben die acht Geschworenen in Denver (US-Bundesstaat Colorado) der Sängerin Recht.

David Mueller muss Swift als Entschädigung ein symbolisches Schmerzensgeld in Höhe von einem Dollar zahlen. In einem persönlichen Statement ließ Swift verlauten: „Ich weiß, in welch einer privilegierten Situation ich lebe. Ich hoffe, dass ich denjenigen helfen kann, deren Stimmen auch gehört werden sollten.“

Star-DJ verlangte Millionenentschädigung

Die 27-Jährige hatte Mueller vorgeworfen, ihr bei einem Fototermin im Juni 2013 in Denver, unter den Rock gegriffen zu haben. Der DJ, der die Vorwürfe bis zuletzt abstritt, hatte damals seinen Job bei einem Radiosender verloren.

In seiner Klage gegen Swift und ihr Team behauptete er, deren Anschuldigungen hätten zu der Kündigung geführt. Swift konterte mit einer Gegenklage wegen Körperverletzung und sexueller Belästigung. Die Sängerin pochte nur auf eine symbolische Entschädigung. Laut Swifts Anwalt wollte sie allen Frauen zeigen, dass man sich gegen sexuellen Missbrauch wehren kann. Mueller wiederum hatte eine Millionenentschädigung verlangt.

Nach ihrem „nackten Hintern gegriffen“

Swift hatte vorige Woche im Zeugenstand kein Blatt vor den Mund genommen. Der Mann habe unter ihrem Kleid nach ihrem „nackten Hintern“ gegriffen. Es sei ein „sehr langes Grapschen“ gewesen, erläuterte sie im Gericht. Auch ihre Mutter, Andrea Swift, sagte als Mitangeklagte aus. Ihre Tochter sei nach dem Vorfall „sehr aufgewühlt“ und „schrecklich beschämt“ gewesen.

Die Geschworenen verwarfen zudem jegliche Vorwürfe gegen die Sängerin, ihre Mutter und einen früheren Mitarbeiter, dass sie eine Mitschuld an der Entlassung Muellers tragen.

  • 08.08.2017
  • 17:23 Uhr

Taylor Swift: Grapscher-Prozess gestartet

Der Popstar klagt gegen einen Radiomoderator.

Wurde Taylor Swift von dem Radiomoderator David Mueller absichtlich am Hintern unsittlich angefasst? Darum geht es beim Prozess in Denver.

Bei einem „Meet and Greet“ hatte Mueller mit dem Popstar posiert. Was dann geschah, beschreibt Swift laut Gerichtsdokumenten so:

„Er nahm meine Hand, griff unter mein Kleid, griff meine Pobacke und egal wie sehr ich auswich, seine Hand war immer noch da.“

Besonders kurios: Die aktuelle Klage ging von dem Moderator aus. Zwei Tage nachdem der vermeintliche Vorfall bekannt wurde, erfolgte die Kündigung. Swifts Umfeld hatte sich zuvor mit einem Foto an seine Vorgesetzten gewandt. Deshalb fordert Mueller drei Millionen Dollar an Dienstausfall und Schadensersatz wegen der Rufschädigung. Swift fordert den symbolischen Beitrag von einem Dollar. Sie will mit der Klage vor allem ein Zeichen für andere Frauen setzen.

Zum Prozessbeginn wird jetzt erstmal eine Jury zusammengestellt. Dafür müssen die potenziellen Kandidaten einen 15-seitigen Fragebogen ausfüllen, in dem sie unter anderem angeben müssen, ob sie Swift-Fans sind.

Der Popstar selbst war beim Auftakt auch anwesend, zeigte sich allerdings nicht vor den Kameras. Ein Urteil wird für nächste Woche erwartet.

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