• 11.01.2017
  • 20:08 Uhr

Peepshow im Beauty Salon?

Weil Wiener Behörden sie dazu nötigen, bietet eine Beauty-Salon-Besitzerin jetzt Waxing im Schaufenster an.

Katia Wagner in ihrer "Beauty Bar": direkt am Fenster soll sie ihre Kunden jetzt wachsen.

Katia Wagner ist sauer. Die ehemalige „Miss Earth Austria“ und jetzige Beauty-Salon-Besitzerin hat Ärger mit dem Arbeitsinspektorat der Stadt Wien. Das fordert nämlich: Die Behandlungsräume, in denen Intimhaar-Entfernung mit Wachsstreifen durchgeführt werden, würden keinen „Sichtkontakt ins Freie“ bieten. In einem Facebook-Post schreibt sie: „Ich meinte zwar bisher, dass bei der Intim-Enthaarung ein diskreter Behandlungsraum ohne Zuschauer im Interesse unserer Kunden sei, aber Sie wissen es offenbar besser“. Das Posting geht viral, wurde schon über 18.000 Mal geliked:

 

 

In einem Video zeigt sie ihren Salon und erklärt, wie sie persönlich die Sache sieht:

 

 

In ihrem Posting macht Katia den Behörden noch ein Angebot: „Die ersten 10 ArbeitsinspektorInnen, die mir beweisen, dass ich offenbar zu prüde bin, um diese Anordnung zu verstehen, und die zu einem Intim-Waxing in der Auslage bei uns heute vorbeikommen, erhalten ein Pofalten-Waxing gratis dazu!“

Gegenüber den österreichischen Newsportal „Heute“ sagte der Pressesprecher des Sozialministeriums, Christoph Ertl, dass die „Beauty Bar“ die Gesundheitsbestimmungen nicht erfülle. Im ersten Stock gebe es nur ein Fenster, die Belüftung des Raumes sei mangelhaft, zudem fehle ein Notausgang. Deswegen habe man Katia Wagner eine Mängelliste übergeben.

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