• 02.05.2018
  • 10:09 Uhr

Neue Features bei Facebook, Instagram und WhatsApp

Diese Neuheiten gehen schon bald an den Start.

Lässig, wie immer, hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg im kalifornischen San José die hauseigene Entwicklerkonferenz F8 eröffnet. Und erwartungsgemäß kam der 33-Jährige mit einigen Neuheiten für die jeweiligen Onlineplattformen um die Ecke.

Besonders auffällig: Nach dem erst kürzlich bekanntgewordenen Skandal um den möglichen Missbrauch von mehr als 80 Millionen Facebook-Nutzerdaten setzt Zuckerberg vermehrt auf Datenschutz.

Löschfunktionen angekündigt

Nach dem Skandal um 80-Millionen abgerufenen Facebook Nutzerdaten, möchte der Konzern offenbar verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. So will Facebook den Usern das Löschen gesammelter Informationen mit der Funktion „Clear History“ in Zukunft leichter machen. Die Liste besuchter Webseiten und angeklickter Links könne man künftig einfach leeren, ähnlich wie den Verlauf im Webbrowser. Außerdem könnten die Nutzer auch verhindern, dass Daten ihrer Interaktionen mit anderen Apps und Webseiten überhaupt gespeichert werden.

„Was ich in diesem Jahr gelernt habe ist, dass wir einen weiteren Blick auf unsere Verantwortung werfen müssen. Es ist nicht genug, nur mächtige Funktionen zu bauen, wir müssen sicherstellen, dass sie für Gutes verwendet werden. Und das werden wir“, sagte Zuckerberg.

Doch die „mächtigen“ neuen Funktionen gibt es natürlich auch.

„Menschen enger zusammenbringen“

Facebook will in die Partnersuche einsteigen und nutzt dabei ein ähnliches System wie die Dating-App Tinder beispielweise. Mit einem separaten Profil sollen Singles den passenden Partner für’s leben durch Gemeinsamkeiten finden. Durch gleiche Interessen, gleich Veranstaltungen oder Gruppen. Und: Das Flirten bleibt geheim. Alles, was im Dating-Bereich passiert, soll für Freunde in der „normalen“ Facebookwelt unsichtbar bleiben. Die Funktion dürfte zum Ende des Jahres abrufbar sein.

 

 

Videochat via Instagram

Instagram bekommt weitere Kameraeffekte und führt einen Videochat ein. Der lässt sich dann über die Nachrichten-Funktion „Instagram Direct“ starten und ermöglicht Einzel- aber auch Gruppengespräche. Die Testphase läuft gerade noch, aber schon bald soll’s damit losgehen.

 

 

Kleines Update für What’s App

Beim Messenger-Dienst What’s App hat der Facebook-Konzern nur leicht geschraubt. So sollen bald auch hier Gruppenanrufe möglich sein. Außerdem gibt es dann auch dort, ähnlich wie bei Facebook, Sticker um Chats optisch aufpeppeln zu können. Laut den Entwicklern soll das „in den nächsten Monaten“ passieren.

Facebook bringt VR-Brille auf den Markt

Facebook will die Konkurrenz aushebeln und das Geschäft mit einer günstigeren Datenbrille ohne Kabel ankurbeln. Die „Oculus Go“ kommt im Gegensatz zu bisherigen VR-Brillen ohne Anschluss an einen Computer aus. Für gut 219 Euro hat sie allerdings auch weniger Einsatzmöglichkeiten als zum Beispiel die „Oculus Rift“. Die Oculus Go sei vor allem für User gedacht, die VR einmal testen oder in der Brille Filme und Videos ansehen wollen, hieß es.

 

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