• 11.04.2018
  • 19:59 Uhr

Zuckerberg: Entschuldigen, bereuen, Besserung geloben

Der Facebook-Chef ist noch einmal zur Anhörung im US-Kongress erschienen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg ist in die zweite Anhörung im US-Kongress zum aktuellen Datenskandal gegangen. Der 33-Jährige wiederholte zum Auftakt wortgleich seine Stellungnahme vom Vortag, in der er Fehler einräumte und besseren Datenschutz versprach.

Am Dienstag hatten zwei Ausschüsse des US-Senats Zuckerberg befragt. Den Senatoren gelang es nicht, den Facebook-Chef ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Was ist Facebook eigentlich?

Zum Auftakt am Mittwoch sagte der Vorsitzende des Energie- und Handelsausschusses im US-Abgeordnetenhaus, Greg Walden, Facebook sei zwar größer geworden, aber möglicherweise nicht reifer. Es gehe auch darum, zu klären, ob das Online-Netzwerk nun eine Online-Plattform oder ein Medienunternehmen sei.

Zuckerberg betonte, er betrachte Facebook nicht als Medienfirma, sondern als Technologie-Unternehmen. Auf Beobachter wirkte er von Anfang an sicherer als zunächst am Vortag.

Rückblick: Der Skandal

Bei dem aktuellen Datenskandal hatte der Entwickler einer Umfrage-App vor mehr als vier Jahren Informationen von Nutzern unrechtmäßig an die Analyse-Firma Cambridge Analytica weitergereicht, die später unter anderem für das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump arbeitete.

Dabei ging es nicht nur um die Daten der Umfrage-Teilnehmer, sondern auch um die ihrer Facebook-Freunde – der Daten-Zugriff für App-Entwickler ließ das von 2007 bis 2014 zu.

Nach Einschätzung von Facebook könnten die Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern weltweit betroffen sein – darunter potenziell von gut 70 Millionen Amerikanern. Aber auch Deutsche sind unter den Opfern, ungefähr 310.000.

Opfer des Datenskandals? So kannst Du es prüfen!

Es eine simple Methode, ob man Opfer des Datenmissbrauchs geworden ist. Facebook selbst liefert dazu diesen Link.

Darüber kann jeder Nutzer checken kann, ob die eigenen Daten an die Analyse-Firma Cambridge Analytica geflossen sind.

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