• 11.09.2017
  • 15:02 Uhr

„Irma“ legt Seekühe trocken

Der Monster-Hurrikan sorgte in den Buchten rund um Tampa/Florida für skurrile Szenerien.

Auf den Bahamas war das Phänomen bereits aufgetreten und auch in Tampa/Florida saugte Hurrikan „Irma“ mehrere Buchten praktisch leer. Besonders betroffen war unter anderem die Sarasota Bay, die am Sonntag nahezu trockengelegt wurde. Zurück im Schlamm blieben zwei Manatees.

 

 

Ohne fremde Hilfe hätte den sanften Riesensäugern der sichere Tod gedroht. Doch Marcelo Clavijo bemerkte das Drama rechtzeitig und handelte. Mit mehreren Helfern hielt er die Seekühe feucht, bevor sie die Tiere dann auf Planen wuchteten und in tiefere Gewässer zogen. Dieses YouTube-Video zeigt die Rettungsaktion:

 

 

Die für kurze Zeit verrückt spielenden Gezeiten lockten am Bayshore Strandboulevard von Tampa auch Dutzende Schaulustige an, die spontan – und allen Warnungen zum Trotz – eine Wattwanderung unternahmen.

 

 

Ein Spiel auf Zeit: Hatte sich die Flut an Tampas Küste mit den ersten Ausläufern „Irmas“ zwar zurückgezogen, um dann aber mit dem vorbeiziehenden Auge des Hurrikans eine mehrere Meter hohe Sturmflut folgen zu lassen.

 

 

  • 10.09.2017
  • 17:39 Uhr

Wo ist das Meer geblieben?

Auf den Bahamas hat Hurrikan "Irma" den Ozean weggesaugt.

Kein Meer mehr zu sehen.

Während sich Hurrikan „Irma“ an den US-Bundesstaat Florida herantastet und die Bewohner in Angst und Schrecken versetzt, staunten Menschen auf den Bahamas über diesen Ausblick:

 


„Meine Familie auf den Bahamas sagte, Irma habe das ganze Wasser gesaugt. Da ist buchstäblich kein Wasser. Der Strand und der Ozean sind weg“, schreibt dieser User auf Twitter. Und tatsächlich: Das Wasser ist bis zum Horizont nicht mehr zu sehen.

 

 

Wie kann es dazu kommen? „Grundsätzlich ist Hurrikan ‚Irma‘ so stark und sein Druck ist so niedrig, er saugt Wasser aus seiner Umgebung in den Kern des Sturms“, erklärt Meteorologin Angela Fritz in der „Washington Post“  das ungewöhnliche Wetterphänomen.

Nach ein paar Stunden war das Meer dann aber wieder da:

 

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