• 23.06.2017
  • 16:25 Uhr

…peinlich oder ganz schön schlau?

Die CDU sorgt mit ihrem Wahlkampf-Hashtag für lustige Reaktionen im Netz.

Das Netz macht sich über den Hashtag der CDU lustig.

Die CDU und ihr Hashtag

Der Hashtag sieht aus, als wäre jemand auf der Tastatur ausgerutscht, oder als hätten sich die Wahlkampf-Profis der CDU einfach nur vertippt. So, wie Donald Trump neulich, als er sein „covfefe“ unkorrigiert in die Welt twitterte. Aber nein, #fedidwgugl ist ernst gemeint und ist einfach nur die Abkürzung des christdemokratischen Slogans: „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben.“ Im Netz wird das allerdings nicht besonders ernst genommen.

 

 

 

 

Aber nein, nein, diesmal hatte nicht Stefan Raab die Finger im Spiel. Der Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, hat auf die Häme im Netz schon reagiert und stellt klar:

 

 

#fedidwgugl wirkt also auf den ersten Blick ziemich verunglückt und über den Slogan und seine Botschaft lässt sich selbstverständlich streiten. Aber dass man darüber spricht (und schreibt, so wie wir), dass haben die Wahlkampfstrategen der CDU auf jeden Fall erreicht. Ob es genau so gewollt oder geplant war, sei dahin gestellt.

 

Die Grünen und ihr Kretschmann

Das folgende Youtube-Video geht auch gerade ziemlich viral: Darin rechnet der Grünen-Politiker und Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann ziemlich deutlich mit seiner Partei ab.

 

 

Wer das Video kritisch sieht, der wird sich allerdings folgende Fragen stellen:

Es wirkt wie heimlich gefilmt, dafür sind und Ton und Qualität aber ziemlich gut. Und würde der Ministerpräsident seiner eigenen Partei öffentlich und gewollt so in den Rücken fallen? Vermutlich nicht. Oder gerade doch? Der Mitschnitt könnte auch als virale Werbung für einen Landeschef gedacht sein, der seine eigene Meinung vertritt, ohne Rücksicht auf das Parteiprogramm.

© 2017 RTL II News | Alle Rechte vorbehalten.