• 10.07.2017
  • 17:09 Uhr

G20: Polizei korrigiert Fake-News im Netz

Zum G20-Gipfel und den Krawallen in Hamburg wurden folgende falschen Infos und Fotos verbreitet:

Auf Twitter korrigiert die Polizei Falschmeldungen.

Die Polizei war beim G20-Gipfel im Dauereinsatz, die Lage unübersichtlich und aufgeheizt. Da hat es nicht geholfen, dass viele Falschinformationen im Netz die Stimmung weiter anfeuerten, wie unter anderem die Tagesschau meldet.

Am Donnerstagabend verbreitete sich die Nachricht, ein Polizist drohe nach einem Böllerwurf sein Augenlicht zu verlieren. Die Polizei Hamburg hatte dazu getwittert:

Nachdem im Internet die Nachricht die Runde machte, der Polizist sei erblindet, stellte sie klar:

Das Problem: zu dem Zeitpunkt gab es bereits öffentliche Fahndungsaufrufe gegen einen angeblichen Täter. Auch Medien wie „Bild online“ zeigten ein unverpixeltes Bild eines Mannes mit der Bildunterschrift „Ein Chaot wirft einem Polizisten einen Böller direkt ins Gesicht“ und vermittelten so den Eindruck, es handele sich um den Werfer. Auch hier musste die Polizei klarstellen:

Allerdings war das Foto mit einem Fahndungsaufruf vor allem von rechten Seiten schon 100.000fach geteilt worden, wie diese Userin feststellt.

Wer der Polizei tatsächlich helfen will, beispielsweise durch privates Bild- und Videomaterial von Straftaten kann das hier tun:

 

Teilweise mussten die Beamten aber auch eigene Meldungen wieder korrigieren. Etwa über eine angebliche Plünderung in St. Pauli.

 

Doch nicht nur die Polizei hatte mit der Verbreitung von Falschmeldungen zu kämpfen. Auch politisch landeten einige Fakes im Netz. Beispielsweise ging dieses Foto viral.

Es zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin als absoluten Mittelpunkt der Diskussionen, unter anderem verfolgt von US-Präsidetent Trump und Türkei-Präsident Erdogan. Aber auch das Bild ist ein Fake! In Wirklichkeit ist der Stuhl leer und selbst das Namenschild ist ein anderes.

 

Und zum Abschluss bei all den falschen Informationen die im Rahmen des G20-Gipfels im Umlauf waren: hier nochmal die wichtigste Klarstellung:

Immerhin das ist eine gute Nachricht!

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