• 01.07.2017
  • 16:21 Uhr

USA: Fidget Spinner gehen in Flammen auf

Trendspielzeug kommt nicht aus den Negativschlagzeilen.

Wie sicher sind die Fidget Spinner wirklich? Nachdem jüngst erst europäische Verbraucherschützer vor Spinnern mit LED-Beleuchtung warnten – die verbauten Knopf-Batterien waren bei bestimmten Modellen frei zugänglich – kommen jetzt beunruhigende Meldungen aus den USA.

Aufgeschreckt durch den Schrei ihres Sohnes fand die US-Amerikanerin Kimberly Allums einen brennenden Spinner im Zimmer ihres Sohnes vor. „Es war kein Qualmen, der Fidget Spinner stand buchstäblich in Flammen“, sagte Allums dem Sender „WBRC Fox6“.

Der Bluetooth-Spinner ihre Sohnes, der über eingebaute Boxen verfügte, sei bereits nach 45-minütiger Ladedauer in Flammen aufgegangen. Die Familie aus Gardendale (US-Bundesstaat Alabama) hatte demnach noch Glück im Unglück. Fünf bis zehn Minuten später und sie wären durch die Haustür gewesen, so Allums weiter.

Als erste Maßnahme wollte Allums den Hersteller des Fidget Spinners zur Rechenschaft ziehen, doch vergeblich. Auf der Verpackung stand nur „Made in China“.

Das gleiche gefährliche Spiel in Fenton (US-Bundesstaat Michigan): Dort berichtete Michelle Carr gegenüber dem Sender NBC von ihrem Bluetooth-Spinner, der nach 30 Minuten am Ladegerät ebenfalls Feuer gefangen habe.

  • 21.06.2017
  • 19:40 Uhr

Behörden rufen Fidget Spinner zurück

Gesundheitsgefahr für Kleinkinder: Das Trendspielzeug hat in deren Händen nichts verloren.

Bei Fidget Spinnern mit LED-Beleuchtung besteht die Gefahr, dass Kleinkinder die enthaltene Knopfbatterie verschlucken.

Sie sind zurzeit allgegenwärtig: Fidget Spinner. Das Trendspielzeug dieses Sommers durchlebt zurzeit eine echte Boomphase. Doch wenn viele Verbraucher ganz schnell ein gehyptes Produkt haben wollen, schlägt sich das meist negativ in Sachen Qualität nieder. Auch unter den Fidget Spinnern finden sich nun Schwarze Schafe.

Besonders die Spinner mit LED-Beleuchtung sollten möglichst nicht in die Hände von Kleinkindern geraten. Grund: „Kleine magnetische  Teile oder frei zugängliche Knopf-Batterien für eine LED-Beleuchtung  sind tabu für Kinder unter drei Jahre. Lösen sie sich und werden  verschluckt, kann es zu sehr gefährlichen inneren Verletzungen  kommen“, warnte Ralf Diekmann, Experte für Produktsicherheit bei TÜV Rheinland.

Erst kürzlich musste der Zoll große Mengen unerlaubter Fidget Spinner aus dem Verkehr ziehen und vernichten. „Die Aussicht auf den schnellen Gewinn lockt aktuell viele Firmen  und Importeure, die eigentlich gar nicht aus der jeweiligen Branche  kommen, also auch keine Erfahrung mit möglichen Gefahren haben“,  so Diekmann weiter.

Beim Spinner-Modell SPIN COLOR LED CS5555 vom Hersteller SYMEX sahen sich Luxemburger Behörden nun sogar zu einem Rückruf gezwungen. Dieses Produkt entspricht demnach nicht den europäischen Rechtsvorschriften in Sachen Sicherheit von Spielzeug, weil die Knopfbatterien und Elektronik mit LEDs für Kinder leicht zugänglich sind.

Verbraucher, die im Besitz des obengenannten Modells sind, werden aufgefordert, ihren Spinner umgehend in den jeweiligen Verkaufsstellen.

Verunsicherte Verbraucher sollten Folgendes beachten:

  • Für welches Alter ist das Produkt freigegeben
  • Auf der Verpackung muss Hersteller oder Importeur klar erkennbar sein
  • Alle Bedien- und Warnhinweise müssen vollständig  und in deutscher Sprache sein
  • Scharfe Ecken und Kanten sind ebenso ein No-Go wie  wie ein übler, nicht materialtypischer Geruch
  • 12.06.2017
  • 17:24 Uhr

Yeah! Neue Fidget Spinner sind unterwegs

In vielen Ländern sind die Handkreisel ausverkauft – auch in Deutschland.

Der "Fidget Spinner" ist ein Trend aus den USA.

Unglaublich! Wegen der zu hohen Nachfrage sind die Handkreisel in Deutschland ausverkauft. Händler bekommen einfach keinen Nachschub der Trend-Kreisel rein.

Für alle, die noch nicht den Drehspaß erleben konnten, besteht aber noch Hoffnung: Denn der Verband des Spielwaren-Einzelhandels teilte heute mit, dass in ein paar Tagen schon mehrere Schiffsladungen bei uns ankommen. Dann kann also wieder gedreht werden.

Seit Wochen sind die Fidget Spinner voll im Trend. Gibt man ihnen einmal einen Schwung, wirbeln die bunten Dinger je nach Qualität des Kugellagers teilweise minutenlang. Der Umsatz der Fidget Spinner liegt bei mindestens einer Million Euro seit März. Kosten pro Fidget Spinner: vier bis sechs Euro.

Doch es gibt auch besondere Modelle, wie die mit kleinen LEDs, die bis zu 30 Euro kosten können.

  • 13.05.2017
  • 09:18 Uhr

Alle sind verrückt nach dem „Fidget Spinner“

Wozu der kleine Handkreisel genau dient, darüber wird gerätselt.

Ein Spielzeug, ein Kreisel, ein Beruhigungs-Gerät für gestresste Büromenschen? Keiner weiß, was genau es ist, aber tausende Videos tauchen im Netz gerade über den „Fidget Spinner“ auf. Eine Art Handkreisel, den man zwischen Daumen und Zeigefinger dreht. Unsere Reporterin Nina Medinger hat das Trend-Gadget ausprobiert.

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