• 04.04.2018
  • 18:48 Uhr

Weniger Zucker, aber wie?

Wir erklären: Was ist "guter" und "schlechter" Zucker, welche Alternativen und Tipps für den Alltag gibt es.

Zum Frühstück Schokoflocken, später noch ein Knusperriegel samt Pausenbrot – schon gegen Mittag reißen viele Deutsche die Zucker-Obergrenze. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt in ihrer jüngsten Richtlinie aus dem Jahr 2015 durchschnittlich nicht mehr als 25 Gramm Zucker – das sind sechs Teelöffel Zucker oder neun Würfelzucker – in verarbeiteten Lebensmitteln pro Tag.

Ein zu hoher Zuckeranteil im Körper kann schwere Folgen haben, wie unerklärliche Müdigkeit, Magen-Darm-Probleme und zunehmende Nervosität. Also runter mit dem Zucker, mahnen Mediziner. Doch WIE fragen sich viele?

Unsere Reporterin Meike Gehring erklärt euch im VIDEO, wie ihr „guten“ von „schlechtem“ Zucker unterscheidet und welche empfohlenen Alternativen es gibt!

5 Tipps für weniger Zucker im Alltag

 

Wie viel Zucker steckt in Getränken.dpa

 

  1. Vorsicht bei Getränken: Limonaden, Cola- und Fruchtsaftgetränke, Brausen, Nektar oder Eisteessind als Durstlöscher nicht ideal. Laut Foodwatch war im Jahr 2016 in Deutschland mehr als jedes zweite Erfrischungsgetränk überzuckert. 274 von insgesamt 463 untersuchten Produkten enthielten mehr als fünf Prozent Zucker. In 171 Produkten steckten mehr als acht Prozent Zucker – das entspricht rund sechseinhalb Stück Würfelzucker pro Glas. Auch „Light“-Getränke sind auf Dauer nicht zu empfehlen. Sie enthalten zwar weniger Energie, können aber die Gewöhnung an den „süßen Geschmack“ fördern.
  2. Weniger Fertigprodukte: Rund 80 Prozent unseres Zuckerkonsums nehmen wir unbewusst in verarbeiteten Lebensmitteln wie Wurst, Brotaufstrichen, Säften, Pizza & Co. zu uns. Also besser öfter mal selbst und frisch kochen.
  3. Mehr Wasser trinken: Oft verwechseln wir Hunger mit Durst. Bei Lust auf Süßes also eher mal zu einem Glas Wasser greifen – so füllt sich der Magen zuckerarm und man überlistet sich auch noch selbst.
  4. Süße Alternativen: Und wenn die Naschlust doch zu groß ist, ist süßes Obst oder eine Handvoll Nüsse genauso gut wie ein Stück Schokolade – und liefert viel weniger Zucker.
  5. Auf die Verpackungen schauen: Zucker hat viele Namen (siehe Grafik) Als grobe Faustregel gilt: Alles, was die Endung -ose oder -sirup hat, ist eine Form von Zucker.

 

So wird Zucker auch genannt.

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