• 21.05.2018
  • 08:58 Uhr

Seid ihr auch so sparsam bei der Sonnencreme?

Im Schnitt kauft jeder Bundesbürger nur alle zwei Jahre neuen Sonnenschutz.

Trotz aller Warnungen vor Hautkrebs: Beim Kauf von Sonnencreme sind die Deutschen zurückhaltend. Gerade einmal 40,5 Millionen Packungen wurden im vergangenen Jahr verkauft, zeigt eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen. „Im Schnitt kauft jeder Deutsche alle zwei Jahre neue Sonnencreme.“ Immerhin: im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von acht Prozent. „Daraus lässt sich schließen, dass die Verbraucher beim Thema Sonnenschutz immer bewusster werden.“

Allerdings müssen wir auch tiefer in die Tasche greifen. Der Durchschnittspreis für Sonnenpflege-Produkte stieg von 3,52 Euro auf 3,74 Euro. Ein Grund dafür könnte das Interesse an innovativen Produkten sein: „Die Verbraucher probieren gerne Neues aus“ – wie Sonnenschutz zum Aufsprühen, mit Anti-Aging-Effekt oder auch Produkte für spezielle Hauttypen.

Das solltet ihr über den richtigen Sonnenschutz wissen!

Die beste Sonnen­creme kann nur wirken, wenn sie richtig aufgetragen wird:

  • Grundsätzlich gilt: Je dicker die Creme aufgetragen wird, desto besser schützt sie die Haut. Etwa 40 Milliliter – rund sechs Esslöffel – sollte ein 1,80 Meter großer Mann verwenden, um sich von oben bis unten einzucremen. Sprays sollten ebenfalls gut und bestenfalls zweifach auf der Haut verteilt werden. Einsprühen, verreiben, trocknen lassen und nochmal von vorn.
  • Die Kopfhaut lässt sich am besten mit einem Hut, Mütze oder Tuch schützen – vor allem bei Kindern. Eine Kopf­bedeckung beugt nicht nur einem Sonnenbrand, sondern im Zweifel auch einem Sonnen­stich vor. Wer ein Sonnenschutzmittel verwenden möchte, sollte auf jeden Fall einen hohen Sonnen­schutz­faktor wählen.
  • Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie lange man sich eingecremt in der Sonne aufhalten kann, ohne sich zu verbrennen. Dafür muss man den eigenen Hauttypen kennen und die entsprechende Eigenschutzzeit. Produkte mit mittlerem Schutzfaktor bis 20 eignen sich nach Ansicht der Tester nur für dunklere Hauttypen sowie vorgebräunte Erwachsene. Alle anderen Hauttypen und vor allem Kinder sollten zu höheren Lichtschutzfaktoren greifen.
  • Kinder­haut braucht einen hohen bis sehr hohen Sonnen­schutz­faktor – zwischen 30 und 50+. Denn Kinderhaut ist besonders empfindlich und schutz­bedürftig.
  • Sonnencreme-Flecken auf der Kleidung sind wirklich ärgerlich. Daher der Tipp: Zieht euch nach dem Eincremen nicht sofort an, sondern wartet, bis alles gut getrocknet ist. Natürliche Fasern wie Baumwolle und Leinen sind zudem weniger fleckenanfällig. Und wenn die Flecken dann doch da sind: die Kleidung bei bei mitt­lerer bis nied­riger Temperatur und mit Wasch­mittel ohne Bleiche waschen.
  • Und wie lange hält so eine Sonnencreme? Das kann man laut Stiftung Warentest nicht pauschal sagen. Auch Mittel aus dem Vorjahr dürfen noch verwendet werden, wenn sie sich in Aussehen und Geruch nicht verändert haben.

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