• 06.10.2017
  • 15:57 Uhr

Mach’s nochmal, Jupp!

Jupp Heynckes kommt zum vierten Mal als Trainer zum FC Bayern.

"Ich wäre zu keinem anderen Verein der Welt zurückgekehrt, aber der FC Bayern München ist eine Herzensangelegenheit für mich", wird Heynckes in einer Mitteilung der Bayern zitiert.

Ruhestand beendet: Jupp Heynckes ist neuer Cheftrainer beim FC Bayern München. Der Trainer, der die Bayern 2013 zum Triple führte, folgt auf Carlo Ancelotti und erhält einen Vertrag bis zum Saisonende.

 

 

Assistenten von Heynckes werden Peter Hermann und Hermann Gerland. Hermann war bis zuletzt Co-Trainer bei Zweitliga-Tabellenführer Fortuna Düsseldorf. Gerland werde seine Tätigkeit als sportlicher Leiter im Nachwuchsbereich des FC Bayern bis zum 30. Juni 2018 ruhen lassen, teilten die Münchner mit.

„Mein Trainerteam und ich werden nun alles daransetzen, dass die Mannschaft den Fans bald wieder erfolgreichen Fußball präsentieren wird. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe“, so Heynckes.

2013 war Heynckes mit den Bayern der Gewinn des historischen Triple – Champions League-Sieg, deutsche Meisterschaft und DFB-Pokal – gelungen. Danach erklärte der Weltmeister von 1974 seine Trainer-Karriere für beendet. Für Heynckes ist es das insgesamt vierte Engagement bei den Bayern nach 1987 bis 1991, 2009 und 2011 bis 2013.

Mit der Entscheidung für Heynckes bis zum Saisonende gewinnen die Bayern-Verantwortlichen um Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß Zeit, eine langfristige Lösung zu finden. Als Kandidaten für das Traineramt waren zuletzt auch der ehemalige BVB-Trainer Thomas Tuchel und der aktuelle Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann gehandelt worden.

  • 05.10.2017
  • 06:52 Uhr

Jupp Heynckes wird wohl wieder Bayern-Trainer

Nach Ancelottis Rauswurf soll der Triple-Trainer aus dem Ruhestand geholt werden.

Zum vierten Mal ist Heynckes nun Bayern-Trainer.

Bereits drei Mal trainierte er die Bayern und führte sie sogar zum Triple-Sieg. Mittlerweile ist Jupp Heynckes 72 Jahre alt – eigentlich Zeit für den Ruhestand, sollte man meinen. Laut BILD-Informationen holt der FC Bayern Heynckes nun aber zurück. Er soll den Verein bis zum Saisonende übernehmen und zurück in die Erfolgsspur bringen.

Vor vier Jahren hatte sich Heynckes dazu entschieden, seine Trainer-Karriere zu beenden, nachdem Bayern Pep Guardiola verpflichtet hatte. Und eigentlich schien das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Sieg in der Champions League ein würdiges Karriere-Ende zu sein.

Nächste Woche, nach den Länderspielen, soll Heynckes offiziell in München vorgestellt werden. Eine Reaktion des Vereins auf die Meldung gibt es bislang noch nicht.

Dass Heynckes nun bis zum Saisonende zurückkehrt, stärkt die Vermutung, dass Bayern nächsten Sommer Julian Nagelsmann von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichten will.

Am Donnerstag war Carlo Ancelotti nach dem 0:3-Debakel in Paris entlassen worden. Seitdem wurde der Verein übergangsweise von Co-Trainer Willy Sagnol geführt.

  • 28.09.2017
  • 15:50 Uhr

FC Bayern schmeißt Carlo Ancelotti raus

FCB-Boss Rummenigge hatte nach der blamablen 0:3-Niederlage in Paris Konsequenzen angedroht.

Carlo Ancelotti und der FC Bayern gehen künftig getrennte Wege.

Der deutsche Rekordmeister trennt sich mit sofortiger Wirkung von seinem Trainer Carlo Ancelotti. Als Interimslösung soll Co-Trainer Willy Sagnol die Münchner zurück in die Erfolgsspur bringen.

Nach dem mäßigen Start in der Bundesliga – mit dem 2:2 zuletzt gegen den VfL Wolfsburg – und der gestrigen Demontage in Paris hatte der Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge schon angedeutet, was da kommen könnte: „Ich denke, das, was wir heute Abend gesehen haben, war nicht Bayern München“,  sagte Rummenigge in seiner kurzen Ansprache beim Bankett im Teamhotel.

Nach der höchsten Vorrundenniederlage in 21 Jahren Champions League wollte die Führung nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Dieser 27. September 2017 war ein Einschnitt, der ein „Weiter so“ kaum mehr zulässt. „Ich glaube, es war eine ganz bittere Niederlage, über die es zu sprechen gilt, die es zu analysieren gilt und aus der wir auch in Klartextform Konsequenzen ziehen müssen“, ergänzte Rummenigge noch.

Bereits da hatte Ancelotti (58) die unverhohlene Kritik an seiner Person mit eisiger Mine zur Kenntnis genommen. Für heute war dann ein Krisentreffen an der Säbener Straße anberaumt worden, was mit dem Aus Ancelottis endete.

Ancelotti hatte mit seiner Aufstellung im bislang bedeutendsten Spiel der Saison für Verblüffung und auch Irritation gesorgt. Die größere Erfahrung hatte Rummenigge vor dem „Prestigespiel“ gefordert. Und dann saßen Weltmeister Mats Hummels und Franck Ribéry 90 Minuten auf der Bank. Arjen Robben wurde eingewechselt, als der Gruppengipfel nach Toren von Dani Alves (2.), Edinson Cavani (31.) und Neymar (63.) längst entschieden war. Jérome Boateng, auch ein Weltmeister, musste sogar von der Tribüne aus zuschauen.

Am Samstag geht es für die Roten in Berlin gegen die Hertha um Wiedergutmachung. Für neue Impulse soll dann der frühere Bayern-Profi Willy Sagnol (40) sorgen.

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