• 02.07.2017
  • 12:31 Uhr

Coca-Cola: Weniger Zucker ist mehr

Bis 2020 will der Getränkeriese den Zuckeranteil seines Sortiments um zehn Prozent senken.

Die Branche befindet sich im Wandel: Vebraucher achten zunehmend auf gesunde Ernährung - darauf muss auch Coca-Cola reagieren.

Der US-Brausehersteller will sein Sortiment in Deutschland überarbeiten und dabei den Zuckeranteil in seinen Produkten bis zum Jahr 2020 um insgesamt zehn Prozent reduzieren. Dies bestätigte Konzernchef James Quincey der „Welt am Sonntag“.

Coca-Cola reagiert damit auf ein verändertes Konsumverhalten. Quincey sagte der Zeitung, das Ziel sei ehrgeizig: „Das verlangt große Anstrengungen. Wir verändern Rezepte, setzen vermehrt auf kleinere Packungen und nicht zuletzt auf klare Produktinformationen für die Verbraucher.“

Zucker sei eine „Herausforderung für viele Gesellschaften“. In zahlreichen Ländern gebe es Menschen, die übermäßig Zucker konsumieren, in Getränken wie in Lebensmitteln.

Der Konzern versucht schon länger, seine Produktpalette mit weniger zuckerhaltigen Getränken den veränderten Vorlieben der Verbraucher anzupassen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass nicht mehr als zehn Prozent des täglichen Energiebedarfs durch Zucker gedeckt werden sollten. In Deutschland sind es laut dem Ernährungsministerium mehr als 13 Prozent.

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