• 01.06.2018
  • 15:44 Uhr

Rock am Ring: Ganz schön schlammig…

Nach Unwettern sieht es für viele Camper übel aus.

Starkregen und Gewitter sind in der vergangenen Nacht vor allem über das Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg hinweg gezogen und haben auch über dem Festivalgelände „Rock am Ring“ in Nürburg keine Pause gemacht. Erste Besucher reisen bereits seit Mittwoch an und haben auf dem anliegenden Campingplatz ihre Zelte aufgestellt. Als gestern Abend ein Gewtitter aufzog, fanden einige das zuerst noch ganz witzig.

„Das Wetterleuchten war super, bis es dann auf einmal soo laut geknallt hat, dass dann einfach nur noch Wasser kam. Und dann sind wir nur noch fluchtartig zum Auto gelaufen.“ Erzählt ein Festivalbesucher.

Einige Teile des Campingplatzes stehen jetzt unter Wasser. Manche Camper haben keine einzige trockene Klamotte mehr. Einige Zelte sind vom Sturm zerstört. Ernsthafte Folgen hatte das Unwetter aber nicht. Und für mögliche folgende Gewitter haben die Veranstalter für das Festivalgelände extra Blitzschutzzonen eingerichtet. Dort seien die Partygäste so sicher, wie in geschlossenen Ortschaften. Auf den Campingplätzen gibt es diese Zonen nicht. Bei Blitz und Donner seien dort die Autos weiterhin der sicherste Ort. Wer bei einem Unwetter noch freie Plätze in seinem Wagen hat, solle dies durch den eingeschalteten Warnblinker anzeigen.

 

 

Vielleicht hat „Rock am Ring 2018“ aber das schlimmste Wetter schon hinter sich. Heute melden die Wetterexperten zwar noch mögliche Gewitter mit Starkregen, die Aussichten fürs Wochenende sind dafür gar nicht so schlecht: Erwartet werden Sonne und Wolken, bei bis zu 20 Grad.

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