• 16.05.2018
  • 17:46 Uhr

Bushido-Album runter vom Index

Seine Anwälte erkämpfen nach Jahren einen Sieg vor Gericht.  

Bushido blickt auf eine fast 20-jährige Karriere zurück.

Bushidos Album „Sonny Black“ ist 2015 zu Unrecht als jugendgefährdend eingestuft worden. Das hat heute das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden. Es  darf nach Bestätigung der Rechtskräftigkeit wieder an Kinder verkauft werden und ist nicht mehr auf dem Index.

Erneut geht es um den Begriff „Kunstfreiheit“.

Laut des Gerichts habe die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien damals nicht sorgfältig genug zwischen Jugendschutz und Kunstfreiheit abgewogen.

 

 

Bushidos Anwälte argumentierten in dem Prozess damit, dass Jugendliche heutzutage wirklichkeitsnäheren Darstellungen von Gewalt und Sex ausgesetzt seien, als den musikalischen. Bis heute fehle zudem noch immer eine nachgewiesene verrohende Wirkung von Rapmusik.

An dem Album hatten im Jahr 2014 auch Kollegah und Farid Bang mitgewirkt, die seit dem Echo-Skandal mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert werden. Mit der Entscheidung hat das Gericht in Münster ein für die Musikindustrie wichtiges Urteil gesprochen. Eine Revision am Bundesverwaltungsgericht ließen die Richter zu.

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