• 19.05.2017
  • 10:22 Uhr

„House of Cards“-Macher fühlen sich ihrer Ideen beraubt

Mit Donald Trump wird Fiktion zur Realität.

Schauspielerin Robin Wright zur Premiere des Films "Ismael's Ghosts" ("Les Fantomes d·Ismael") in Cannes.

Dass Donald Trump seit seiner Amtseinführung am 20. Januar von einem Skandal in den nächsten schlittert, bringt ihn nicht nur selbst zunehmend in Bedrängnis, sonder treibt auch den Machern der Erfolgsserie „House of Cards“ den Schweiß auf die Stirn.

„Trump hat all unsere Ideen für die sechste Staffel gestohlen“, sagte Darstellerin Robin Wright am Rande des Filmfestivals in Cannes der „Variety“. Der Moderator hatte zuvor davon gesprochen, dass die Serie bisher immer eine fiktionale Welt gezeigt habe, denn während Obamas Präsidentschaft seien die Zuschauer sicher gewesen: „Das ist nicht wirklich das, was passiert.“

Die Politserie beschreibt den Aufstieg des skrupellosen Politikers Frank Underwood (Kevin Spacey), der es mit Unterstützung seiner Gattin Claire Underwood (Robin Wright) eben bis ins Weiße Haus schafft.

 

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