• 07.03.2018
  • 13:32 Uhr

Warum’s bei euch gerade falsch tickt

Hat wer an der Uhr gedreht, oder warum geht die sechs Minuten nach?

Wer jetzt gerade zu spät kommt, hat zumindest für sechs Minuten eine gute Ausrede.

Ja wie spät isses denn nu? Wer es genau wissen möchte, der sollte aktuell besser keinen Blick auf die Uhr an seinem Backofen, der Mikrowelle oder dem Funk-Radiowecker werfen. Vermutlich gehen die nämlich sechs Minuten nach.

Schuld daran ist eine leichte Frequenzabweichung, sie Experten schon seit Mitte Januar beobachten. 50 Hertz sind im deutschen Stromnetz normal, aktuell liegt die Frequenz aber leicht darunter. Sprich: Die Uhren, die sich daran ausrichten, kommen nicht hinterher. Inzwischen gehen sie deswegen eben fast sechs Minuten nach.

Politisch bedingte Versorgungslücke

Schuld daran ist eine Versorgungslücke, ausgelöst durch den Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo. Durch ein Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch wird weniger Strom ins Netz eingespeist.

Abgesehen von den Uhren betrifft es aber keines unserer Haushaltsgeräte. Also einfach die Uhr stellen und hoffen, dass die Versorgungslücke vor Ort geschlossen wird. Ansonsten geht der Wecker in sechs Wochen wieder um fünf Minuten nach.

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