• 05.10.2017
  • 16:30 Uhr

Hinterherpfeifen auf der Straße: Studentin wehrt sich

Mit dieser coolen Selfie-Aktion setzt sie ein klares Zeichen.

Die Studentin will Schluss mit der öffentlichen Bloßstellung von Frauen machen.

Fast jede Frau kennt das: Hinterherpfeifen, Anmache und sexistische Äußerungen auf der Straße. Das sogenannte „catcalling“ ist für die Betroffenen ein Problem – dem Studentin Noa Jansma nun den Kampf ansagen möchte.

Auf einem Instagram-Account veröffentlicht sie Selfies von sogenannten „Catcallern“. Wird sie auf der Straße angebaggert oder muss sich blöde Sprüche anhören, bittet sie die Herren der Schöpfung um ein Selfie. Und die machen tatsächlich mit! „Sie sind nicht mal misstrauisch, weil sie es vollkommen normal finden“, so Noa.

Unter den Fotos postet die Niederländerin die Sprüche, die sie sich anhören musste: „Hmmm möchtest Du einen Kuss?“ oder „Hey Sexy, möchtest Du in mein Auto einsteigen?“. Vier Wochen lang dokumentierte Noa so ihren Alltag.

 

Nog een keer #dearcatcallers *psssssst, kissing sounds and whistling"

A post shared by dearcatcallers (@dearcatcallers) on

 

Jetzt ist die Aktion zu Ende, doch für Noa ist daraus eine Herzensangelegenheit geworden. „Ich möchte zeigen, dass das ein globales Phänomen ist und dass es bei diesem Kunstprojekt nicht nur um mich geht. Jetzt werde ich den Account an verschiedene Frauen auf der ganzen Welt übergeben.“

Unter dem Hashtag #dearcatcallers können weltweit Frauen Bilder und Statements von ihren Erfahrungen schicken – um „ein Bewusstsein dafür zu schaffen und Frauen nicht länger wie Objekte im Alltag zu behandeln.“

 

#dearcatcallers The classic

A post shared by dearcatcallers (@dearcatcallers) on

 

#dearcatcallers "Babyyyyyyyy! THANKYOU" *blowkiss* (slide ➡️)

A post shared by dearcatcallers (@dearcatcallers) on

© 2017 RTL II News | Alle Rechte vorbehalten.