• 07.01.2018
  • 19:57 Uhr

Philip Morris: Schluss mit Zigaretten!

Dennoch sollen wir weiter rauchen. Nur anders.

Da fällt man erstmal vom Glauben ab: Philip Morris, einer der größten Tabakriesen und Hersteller von Marken wie Marlboro oder Chesterfield, will den Verkauf von Zigaretten aufgeben. Wie bitte? Der Erzbösewicht der Tabakindustrie begeht geschäftlichen Selbstmord?

Gemach! Der Konzern schaltete dieser Tage in Großbritannien Anzeigen, in denen er verkündet, in Zukunft keine Glimmstängel mehr in UK verkaufen zu wollen. Zudem empfiehlt Philip Morris augenzwinkernd den britischen Rauchern, gleich ganz mit dem Rauchen aufzuhören.

Aber gleich darauf erklärt der Konzern, das nicht alle angesprochenen Raucher auch tatsächlich aufhören würden. Für die empfiehlt das Unternehmen stattdessen eine hauseigene Alternative zur Zigarette -das System „Iqos“.

Daher weht also der Wind. Weiter rauchen ist angesagt, nur anders. „Iqos“ erhitzt den Tabak auf 300 Grad Celsius. Dadurch sollen nach Angaben des Konzerns weniger krebserregende Stoffe entstehen. Damit soll das Rauchen gesünder sein als beim Konsum klassischer Zigaretten. Unabhängige Studien, die das belegen oder verwerfen könnten, gibt es freilich nicht.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung bleibt vorsichtig. Es pocht darauf, dass der Nikotingehalt und damit das Suchtpotenzial ähnlich hoch seien wie bei einer klassischen Zigarette.

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