• 14.01.2018
  • 14:19 Uhr

Pulli-Werbung: Proteste gegen H&M eskalieren

In Südafrika musste die Modekette all ihre Läden vorübergehend schließen.

„Hass und Rassismus haben keinen Platz in diesem demokratischen Land“, skandierten die Demonstranten. H&M sei ein „rassistischer“ Laden, sagte Benjamin Disoloane von der Partei der Ökonomischen Freiheitskämpfer (EFF) der Nachrichtenseite „News24“. In einem Shoppingzentrum in der Nähe von Johannesburg drangen Menschen in einen Laden ein und klauten Gegenstände, schrieb die Polizei auf Twitter.

 

 

Polizisten gingen mit Gummigeschoss gegen die Demonstranten vor. Im  Video sind umgeschmissene Schaufensterpuppen und Kleidständer, kaputte Spiegel und am Boden liegende Kleidungsstücke zu sehen. H&M schloss daraufhin seine Läden. Die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden gehe vor, so das Unternehmen. Heute waren einige Läden dann wieder geöffnet, allerdings mit erhöhter Sicherheit. Vor einem Store in Johannesburg waren vier Sicherheitskräfte stationiert.

Das schwedische Unternehmen hatte für einen Kapuzenpullover mit der Aufschrift „Coolster Affe im Dschungel“ einen schwarzen Jungen modeln lassen und wurde vergangene Woche dafür scharf kritisiert. Die Modekette entschuldigte sich und löschte das Foto. H&M glaube stark daran, dass Rassismus und Vorurteile, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, inakzeptabel seien, hieß es.

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