• 07.02.2018
  • 19:23 Uhr

Menschen richten Orang-Utan mit 130 Kugeln hin

Diese blutrünstige Tat erschüttert über die Grenzen Indonesiens hinaus.

Ein Röntgenbild zeigt genau die vielen Luftgewehr-Kugeln im Schädel des Menschenaffen.

Zu welch schrecklichen Taten Menschen fähig sind, dokumentiert dieses Röntgenbild eines Orang-Utans. 130 Luftgewehr-Kugeln waren zu viel für den sanften Riesen. Der fünf bis sieben Jahre alte Menschenaffe starb letztlich an einer Infektion.

Tierschützer auf Borneo hatten noch versucht, ihn zu retten. Vergeblich. Das sei „die größte Anzahl in der Geschichte der Konflikte zwischen Orang-Utans und Menschen in Indonesien“, sagte Tierschützer Ramadhani. Die blutige Tat ereignete sich im Ort Teluk Pandan im Osten der Insel.

Auf Borneo und der Nachbarinsel Sumatra kommt es wieder zu blutigen Begegnungen zwischen Menschen und Orang-Utans. Die Menschenaffen, deren Lebensraum zunehmend schwindet, begeben sich immer öfter auf Plantagen und Feldern auf Nahrungssuche. Wilderei und Abholzung gefährden massiv ihr Überleben.

Bereits im vergangenen Monat war auf Borneo ein Orang-Utan tot in einem Fluss treibend gefunden worden. Auch dieser Affe war mit einem Luftgewehr beschossen worden. Anschließend hatten der oder die Täter den Menschenaffen noch enthauptet.

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