• 07.03.2018
  • 09:56 Uhr

Köln: Klage gegen Seelöwen

Eine Zoo-Anwohnerin fühlt sich nachts vom Gebrüll der Tiere gestört.

Niedlich, aber laut?

Die Besucher des Kölner Zoos lieben Astrid, Amelie, Oz, Lina und Mia. Die Nachbarn dagegen weniger, denn die Seelöwen machen offenbar vor allem nachts ein ziemliches Gebrüll. SeeLÖWEN eben.

In der Kölner Stadtverwaltung ist jetzt die Beschwerde einer Zoo-Anwohnerin eingegangen. Sie sagt, die Tiere würden ihre Nachtruhe zwischen 22 und sechs Uhr morgens stören. Um zu überprüfen, was die Clique da so treibt, will der Zoo jetzt eine Überwachungskamera installieren.

Zoosprecher Christoph Schütt sagte zum „Express“: „Wir sind in sehr guten Gesprächen mit dem Regierungspräsidium – und wir sind lösungsorientiert.“

Dennis Heidel, ein Sprecher des Regierungspräsidiums, erklärt: „Erste Messungen sind durchgeführt und mit dem Zoo besprochen worden. Die Ermittlungen haben ergeben, dass die nächtlichen Rufe der Seelöwen zu einer Störung der Nachtruhe bei der Nachbarin führen. Wir befinden uns aber noch in der Überprüfungsphase. Im Rahmen dessen will der Zoo Maßnahmen zur Verminderung der Geräuschbelastung testen. Erst danach werden wir zu einem abschließenden Ergebnis kommen.“

Bisher können sich die Seelöwen nachts innerhalb des Geheges frei bewegen. Der Beschwerde sei die erste offizielle seit Bestehen des Zoos – also seit 168 Jahren.

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