• 11.10.2017
  • 15:41 Uhr

Isländisches Einhorn-Schaf soll zum Schlachter

Doch es gibt noch eine Hoffnung für das ziemlich reale Fabelwesen.

Es gibt sie also wirklich. Einhörner. Oder zumindest eins davon. Gesichtet wurde das in Island, und es sieht schon ein wenig anders aus, als wir es uns bislang vorgestellt haben. Einhyrningur – isländisch für „Einhorn“ – ist nämlich kein Pferd, sondern ein Schafsbock. Seine zwei Hörner sind zusammengewachsen.

Doch: Für die Zucht ist der Bock zu schmächtig, weshalb er jetzt zum Schlachter soll. Zwar war der Zoo in Reykjavik bereit, das Tier, das eigentlich auf dem Hof der Bäuerin Erla Porey Olafsdottír lebt, aufzunehmen, doch geht das nach isländischem Tierrecht leider nicht. Grund: Der Tierpark liegt in einer anderen Schutzzone, ein Transport von Einhyrningur dorthin ist verboten.

Doch es gibt Hoffnung für das real gewordene Fabelwesen. Nächsten Monat wird er bei einer lokalen Auktion versteigert und landet dann im besten Fall nicht als Einhornbraten im Schmortopf.

Dank zahlreicher ausländischer Medien ist der Bock inzwischen ein kleiner Star. Doch rät die Bäuerin Olafsdottír davon ab, ihn zu einer Attraktion für Touristen zu machen, denn Einhyrningur ist ein Einzelgänger und hat gerne seine Ruhe.

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