• 10.08.2017
  • 19:34 Uhr

Frau will sich Pickel ausdrücken – und stirbt fast

Durch eine Augenbrauenbürste hatte sie sich mit hochgefährlichen Bakterien infiziert.

Es ist ekelhaft, es ist nicht schön anzusehen und es tut oft höllisch weh – und trotzdem verschafft es enorm viel Befriedigung. Ja, wir reden davon, mit Hingabe Pickel auszudrücken. Nach dieser Geschichte hier werden sich die meisten aber nochmal überlegen, ob sie ihren Pickel nicht lieber still und leidend mitten im Gesicht ertragen oder vielleicht sogar einen Arzt aufsuchen.

Warum man außerdem seine geliebten Schminkutensilien – wie Make Up-Pinsel oder Augenbrauenbürste – regelmäßig gründlich reinigen sollte, musste die US-Amerikanerin Katie Wright auf schmerzhafte Art und Weise am eigenen Leib erfahren. Sie erlebte das, wovor Ärzte und Hautexperten schon jahrelang warnen. Pickel sollten nicht ausgedrückt werden, da sich durch die offene Wunde die Bakterien schneller verbreiten können.

Allen Warnungen zum Trotz quetschte Katie die ungeliebte Mini-Beule in ihrem Gesicht dennoch aus. Auf Twitter veröffentlichte sie jetzt erschreckende Vorher-Nachher-Fotos.

 

 

Dazu schrieb sie: „Innerhalb einer halben Stunde schwoll mein ganzes Gesicht an und es SCHMERZTE. Es fühlte sich an, als würde meine ganze Haut aufplatzen.“

Es stellte sich heraus: Das, was Katie da ausgedrückt hatte, war gar kein Pickel. Bei der schmerzhaften Stelle in ihrem Gesicht handelte es sich um eine seltene Form von Zellulitis (nicht zu verwechseln mit Cellulite). Eine schwere Infektion, die durch ausgelöst Staphylokokken-Bakterien ausgelöst wird. Das Zellgewebe im Gesicht der jungen, hübschen Frau, war stark entzündet. Dadurch es kam zu einer pickelähnlichen Ausbeulung.

Katie hatte Glück im Unglück: Durch das Quetschen an der infizierten Stelle hätten die hochgefährlichen Bakterien auch ihr Hirn oder ihr Auge angreifen können. Die Folgen wären Blindheit oder eventuell sogar der Tod gewesen!

Mit ihren veröffentlichten Fotos will Katie jetzt auch andere Frauen warnen und schreibt unter anderem auf Twitter: „Bitte reinigt immer eure Pinsel.“

 

 

Ganz uneigennützig handelt die junge Frau allerdings auch nicht. Die Krankenhausbehandlung kostete sie Tausende von Dollar. Die will sie sich jetzt mithilfe einer eingerichteten Crowdfunding-Seite „gofundme.com“ wieder zurückholen.

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