• 28.11.2017
  • 11:16 Uhr

Negativ-Preis „Goldener Windbeutel“ für Kinderkekse

... denn sie bestehen zu 25% aus Zucker!

Für seine Kinderkekse bekommt Alete von Foodwatch den "Goldenen Windbeutel" verliehen.

Über diesen Preis freut man sich bei Alete garantiert nicht: Foodwatch hat dem Unternehmen für seine „Kinderkekse“ den „Goldenen Windbeutel“ verliehen.

Bestehen zu 25% aus Zucker: "Kinderkekse" von Alete.
Ziemlich zuckrig: Kinderkekse von Alete

Bei der Online-Abstimmung ging jede zweite der mehr als 73.000 Stimmen an den Alete-Babykeks.

Foodwatch kritisiert: „Alete vermarktet seinen Kinderkeks entgegen den Empfehlungen von Medizinern schon für Säuglinge ab dem achten Monat ‚zum Knabbernlernen‘ – dabei sind die Babykekse mit 25 Prozent Zuckeranteil sogar zuckriger als Leibniz Butterkekse und fördern Karies.“ Als Reaktion darauf hat Alete bereits angekündigt, den „Kinderkeks“ nicht länger als „babygerecht“ an zu preisen und das Rezept noch einmal zu überarbeiten.

Diese Produkte waren für den Goldenen Windbeutel nominiert.
Diese Produkte waren für den Goldenen Windbeutel nominiert.

 

Die weiteren Nominierten waren: Ein Proteindrink mit überflüssigem Protein, ein „Urlegenden“-Müsli mit wenig Urkorn, ein Omega-3-Öl mit wenig Omega-3 und eine Ochsenschwanzsuppe ohne Ochsenschwanz.

Die Negativ-Auszeichnung vergibt Foodwatch jedes Jahr, um auf Irreführung bei Lebensmitteln hinzuweisen.

 

 

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