• 31.08.2017
  • 19:33 Uhr

Flusskrebs-Plage in Berlin

Jetzt wurde die Jagd auf die Tiere eröffnet.

Eigentlich sind sie im Südosten der USA, am Golf von Mexiko und in der Mississippi-Region zu Hause – seit einigen Monaten aber auch in Berlin. Die roten amerikanischen Sumpfkrebse.

Die Tiere wurden vermutlich von privaten Züchtern im Berliner Tiergarten ausgesetzt. Seitdem vermehren sie sich munter, denn einen natürlichen Feind haben sie hier natürlich nicht. Seit Mitte August krabbeln unzählige der Krebse durch den Tiergarten. Doch die bis zu 15 Zentimeter großen Tiere sind als potenzielle Krankheitserreger gerade für heimische Tiere gefährlich.

Darum wurde der rote amerikanische Sumpfkrebs jetzt zum Abschuss freigegeben. Mit Netzen versuchen Fischer die Tiere einzufangen – anschließend werden sie an Tiere verfüttert. Auch Menschen können die Scherentiere theoretisch essen.

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